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Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender vom FC Bayen München
Karl-Heinz Rummenigge sieht den Angriff aus China auf den Transfermarkt gelassen © Getty Images

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge rät Lukas Podolski von einem Wechsel nach Japan ab. Er glaubt nicht, dass die Stars nach Asien gehen und nennt seine Gründe.

Karl-Heinz Rummenigge sieht in der Transferoffensive aus China nur ein vorübergehendes Phänomen.

"Ich glaube nicht, dass die Welle aus Asien lange Bestand haben wird. Die guten Spieler werden nicht nach Asien gehen", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern.

Am Rande des DFL-Neujahrsempfang in Frankfurt äußerte sich Rummenigge auch zu einem möglichen Wechsel von Lukas Podolski zu Vissel Kobe in die japanische J-League.

"Ich würde jedem Spieler empfehlen, in Europa zu bleiben, weil der Fußball dort Weltklasse-Niveau hat. Alles andere außerhalb Europas ist von der Qualität her nicht vergleichbar", sagte der 61-Jährige. 

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll der Weltmeister kurz vor einem Wechsel von Galatasaray nach Japan stehen.

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Auch Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl sieht keinen Grund für Stars aus den europäischen Ligen, ins Reich der Mitte zu wechseln. 

"Ich glaube, dass China unglaublich finanzstark ist. Das hat man ja auch schon bei Transfers gesehen", sagte er. "Aber ich bin trotzdem der Meinung, dass europäische Spieler diesem Geld nicht automatisch folgen werden. Denn warum soll ich nach China wechseln, wenn ich Europa die Champions League gewinnen kann?" 

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