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Pep Guardiolas Klub gewann das Rennen um einen 13-Jährigen © Getty Images

Manchester City gibt 200.000 Euro für einen Spieler aus. Ein Schnäppchen, mag man zunächst denken, doch bei dem Neuzugang handelt es sich um einen 13-Jährigen.

Neureiche Klubs wie Manchester City können problemlos mehrere Millionen in neue Spieler investieren.

Eine Ablösesumme, die nicht im siebenstelligen Bereich liegt, kommt da fast schon wie ein Witz daher. Nicht aber, wenn ein derartiger Betrag für einen 13-Jährigen ausgegeben wird.

Finley Burns heißt der Junge, von dem derzeit in ganz England geredet wird. Der 13-Jährige ist kürzlich von der Jugendabteilung des Drittligisten Southend United zu Pep Guardiolas Citizens gewechselt - für umgerechnet 200.000 Euro. 

Auch Liverpool, Arsenal und Chelsea waren interessiert

Wie die Times berichtet, wurde für einen Jungen dieses Alters noch nie so viel gezahlt. Und die Summe könnte aufgrund verschiedener Boni sogar noch auf über 230.000 Euro ansteigen.

Auch Liverpool, Arsenal und Chelsea wollten den talentierten Abwehrspieler, einen "Schuljungen", wie die Times schreibt, doch er und seine Eltern entschieden sich für einen Wechsel nach Manchester - auch wegen der beeindruckenden Nachwuchsakademie der Skyblues.

"Manchester City kann jeden Spieler der Welt verpflichten, daher empfinden wir es als großes Kompliment, dass sie einen unserer Jungs geholt haben", sagte Southends Jugendkoordinator Ricky Duncan.

"Wenn vier Vereine aus der Premier League Interesse zeigen, ist es extrem schwierig, so einen Jungen zu halten“, erklärte Duncan. Der Klub werde die Ablöse in die Jugendarbeit stecken, um "weitere Topspieler hervorzubringen".

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