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Zlatan Ibrahimovic wechselte im vergangenen Sommer zu Manchester United und traf bis dato 27 Mal © Getty Images

Zlatan Ibrahimovic frustrieren die Leistungen von Manchester United. Er hält sich für den einzigen "Löwen" in seinem Team - und deutet Konsequenzen an.

Nach dem frustrierenden 1:1 gegen den FC Everton hat Superstar Zlatan Ibrahimovic seinem Ärger Luft gemacht und angedeutet, Manchester United im Sommer den Rücken zu kehren.

"Ich habe vom ersten Tag an gesagt, dass ich nicht hierherkomme, um Zeit zu vergeuden, sondern um zu gewinnen", sagte Ibrahimovic, der mit seinem späten Elfmetertreffer den "Red Devils" noch einen Zähler gerettet hatte, dem klubeigenen TV-Sender.

Uniteds Remis im Video:

Der englische Rekordmeister steht mit 54 Punkten nur auf dem fünften Platz der Premier League und droht erneut die Champions-League-Ränge zu verpassen. 

Ibrahimovic vergleicht United-Spieler mit Katzen

"Es ist nicht mehr so, dass ich 20 Jahre alt bin und mir noch fünf oder zehn Jahre bleiben. Mir bleiben wahrscheinlich noch ein, zwei Jahre und alles hängt davon ab, was du willst und was der Klub will", meinte der 35-Jährige.

"Ich kam hierher, obwohl das Team nicht in der Champions League spielte. Das Team war auch kein Favorit auf Titel. Trotzdem kam ich. Um zu helfen, um das Team besser zu machen", erklärte der Goalgetter zudem in einem Interview mit BT Sport.

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"Ich bin ein Löwe. Katzen rennen weg, wenn sich einem Löwen in den Weg stellen, aber als Löwe versuchst du gegen die anderen Löwen zu kämpfen", sagte Ibrahimovic, der nach 42 Pflichtspielen für United bei 27 Toren steht.

"Alles andere als Platz eins ist ein Versagen"

Im Starensemble von Jose Mourinho lege außer er keiner diese Sieger-Mentalität an den Tag: "Die Tabelle lügt nicht. Die Mannschaft steht dort, weil so sie ist wie sie ist. Ich will gewinnen. Alles andere als Platz eins ist für mich ein Versagen. Ich will auch nicht Zweiter werden, denn das ist der erste Platz der Verlierer."

Aktuell kursieren Gerüchte um einen Wechsel von Ibrahimovic in die USA. Wie Fox Sports berichtet, lockt Los Angeles Galaxy den Oldie mit einem Rekordgehalt. Ob ein Karriere-Ausklang in der Major League Soccer seinen hohen Ansprüchen entspricht? 

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Schließlich hält sich der Goalgetter für den besten in der Premier League - auch wenn er lieber andere aufzählt: "Ich mag Stürmer, die den Unterschied ausmachen. Romelu Lukaku ist stark, Sergio Agüero auch." Warum er sich nicht selbst nennt, hat einen einfachen Grund: "Löwen vergleichen sich nicht mit Menschen."

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