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Der wechselwillige Ousmane Dembele tritt bei Borussia Dortmund in einen Streik. Nicht zum ersten Mal fällt der Franzose mit einem solchen Verhalten auf.

Mit seinem unentschuldigten Fehlen beim Training hat Ousmane Dembele bei Borussia Dortmund für viel Unruhe gesorgt.

Der BVB, der ein erstes Angebot des FC Barcelona abgelehnt hat, sah sich nach dem Streik seines wechselwilligen Profis zum Handeln gezwungen.

Zorc: "Offenbar bewusster Schritt"

Der Franzose habe sich "offenbar bewusst zu diesem Schritt entschieden", sagte Sportdirektor Michael Zorc. Die Konsequenz: Dembele ist bis nach dem Pokalwochenende vom Trainings- und Spielbetrieb suspendiert.

Ob Dembeles Streik eine direkte Reaktion auf den Abbruch der Verhandlungen war, blieb zunächst offen. Und doch fällt der französische Nationalspieler nicht zum ersten Mal mit solch provokativem Verhalten auf.

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Dembele drohte Rennes mit Karriereende

Im Jahr 2015 drohte Dembele seinem damaligen Klub Stade Rennes sogar mit seinem sofortigen Karriereende. Der Grund: Ein geplatzter Wechsel des damals 17-Jährigen zu Red Bull Salzburg.

"Er wollte nicht mehr trainieren. Am 31. August schickte er eine SMS: 'Ich gehe nach Senegal. Ich bin mit dem Fußball fertig, ihr kotzt mich an'", sagte Rennes-Sportdirektor Mikael Silvestre im Januar der französischen Sportzeitung L'Equipe.

Letztlich entschied sich Dembele bekanntlich doch fürs Weitermachen - und wechselte ein Jahr später für 15 Millionen Euro zu Borussia Dortmund.

Nun könnte sein Weg weiter zum FC Barcelona führen, am Donnerstag hatte es Spekulationen gegeben, Dembele reise bereits nach Spanien. BVB-Sportdirektor Zorc bentonte jedoch, Dembele halte sich weiter in Dortmund auf.

Wie es dort mit dem Youngster weitergeht, ist allerdings offen.

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