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RB-Vorstandsboss Oliver Mintzlaff schließt einen Wechsel von Timo Werner aus © Imago

Oliver Mintzlaff, der Vorstandsboss von RB Leipzig, spricht über mögliche Weggänge seiner Top-Stars - und wie er auf das Interesse an Timo Werner reagiert.

Mit Naby Keita muss RB Leipzig im kommenden Sommer einen Leistungsträger ziehen lassen. Dem Klub könnten in der Zukunft weitere Weggänge von Stars drohen.

Einer der begehrtesten ist Timo Werner, der Stürmer wurde schon als Kandidat bei Real Madrid und dem FC Bayern gehandelt.

RB-Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff blockt solche Begehren aber vorzeitig ab. Einen Anruf "können sich die Klubs sparen", sagte Mintzlaff der Bild. "Timo ist ein extrem wichtiger Spieler für uns, das Gesicht des Vereins."

Leipzig will den 21-Jährigen auf jeden Fall halten. "Er hat bei uns ganz große Schritte gemacht und wir planen langfristig mit ihm. Alles andere ist heute nicht vorstellbar. Weder das Timo gehen möchte, noch das ein unfassbares unmoralisches Angebot kommt und wir überhaupt ansatzweise ins Grübeln kommen – und dann auch noch eine einvernehmliche Lösung sehen", sagte Mintzlaff.

Keita vielleicht "aus eigenen Reihen" ersetzen

Neben Werner will der Klub mit Marcel Sabitzer und Marcel Halstenberg verlängern, doch zu einer Unterschrift ist es noch nicht gekommen. "Das ist ein normaler Prozess. So etwas geht ja nicht in einer Woche. Fakt ist: Alle drei wollen gern bei uns spielen und verlängern", sagte der RB-Vorstandsboss.

"Wir versuchen, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Aber wir haben Zeit, die Verträge laufen ja nicht im Sommer aus."

Vor den Folgen einer Weltmeisterschaft, bei der sich die Spieler noch einmal präsentieren können, fürchtet sich Mintzlaff nicht. "Sicherlich können wir uns dem Markt nicht verschließen. Und wenn jemand eine gute WM spielt, dann freuen wir uns natürlich für die jeweiligen Spieler", sagte der 42-Jährige.

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"Aber Vertrag ist Vertrag. Wir sind und werden kein Verkaufsklub. Wir möchten die Stammspieler zusammenhalten und streben mittelfristig an, uns unter den Top-Klubs in Deutschland zu etablieren."

Auch den Weggang von Keita werde man verkraften und ihn ersetzen. Den Mittelfeldspieler wolle man "qualitativ hochwertig ersetzen – möglicherweise auch aus den eigenen Reihen".

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