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Pierre-Emerick Aubameyang stürmt seit 2013 für Borussia Dortmund
Pierre-Emerick Aubameyang stürmt seit 2013 für Borussia Dortmund © Getty Images

Im Poker um Borussia Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang macht ein Klub aus China einen Rückzieher. Der zweite chinesische Interessent schweigt zum Thema.

Im Transfertheater um Borussia Dortmunds Starstürmer Pierre-Emerick Aubameyang hat zumindest einer der vermeintlichen Bieter aus China einen Rückzieher gemacht.

Serienmeister Guangzhou Evergrande teilte mit, von der Verpflichtung teurer Spieler aus dem Ausland Abstand nehmen zu wollen. "Wir verlagern unseren Fokus auf die Jugendarbeit", hieß es in einer Stellungnahme. Bis 2020 solle eine Mannschaft mit ausschließlich einheimischen Spielern auf dem Platz stehen.

Zweite Interessent nicht auskunftsfreudig

Der zweite angebliche Aubameyang-Interessent, Beijing Guoan mit Trainer Roger Schmidt, war weniger auskunftsfreudig.

Dafür rüffelte aber die Administration der chinesischen Super League (CSL) das vermeintliche Wettbieten. Für den Gabuner Aubameyang, dessen Vertrag beim BVB bis 2021 läuft, waren laut Medienberichten 70 Millionen Euro geboten worden.

Aubameyang 140 Millionen Euro teuer?

Die CSL bekräftigte, bei jedem Transfer eines ausländischen Spielers auf die 100-Prozent-Steuer zu bestehen - ein Wechsel Aubameyangs würde dann 140 Millionen Euro kosten.

Hintergrund sind auch die chinesischen Bestrebungen, möglichst bald ein schlagkräftiges Nationalteam zu haben und in den nächsten Jahren den Zuschlag für die Ausrichtung einer WM zu bekommen.

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