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Laura Lindemann landete auf Platz sieben
Laura Lindemann landete auf Platz sieben © getty

Mit dem besten Weltcupresultat ihrer Karriere hat Triathletin Laura Lindemann in Hamburg rund 150.000 Zuschauer begeistert.

Die Potsdamerin kam nach einer beherzten Vorstellung als beste von sechs deutschen Starterinnen auf einen kaum erwarteten siebten Platz.

Keine Überraschung hingegen war Rang eins für Gwen Jorgensen aus den USA.

Die Weltranglistenerste und Vorjahressiegerin gewann im Schlussspurt gegen ihre Teamkollegin Vicky Holland, den dritten Platz holte sich die Britin Non Stanford.

Für Jorgensen war der mit 18.000 Dollar dotierte Erfolg der elfte Triumph in der Weltcupserie hintereinander.

Lindemann war im Ziel geradezu euphorisiert: "Das Publikum war ohrenbetäubend, so etwas habe ich noch nicht erlebt. Das Rennen war viel schöner als alle Rennen, die ich bisher gemacht habe."

Gelassener ging Jorgensen mit ihrem Ergebnis um. "Ich hatte schon ganz schön Druck und musste auf Vicky ganz schön aufpassen", sagte sie.

Zehnte wurde Rebecca Robisch aus Saarbrücken, die ehemalige Vize-Weltmeister Anne Haug (Bayreuth) wurde 15., direkt vor der Dettingerin Anja Knapp.

Unter ihren Erwartungen blieben Hanna Philippin (Saarbrücken) als 26. sowie auf Rang 29 Junioren-Weltmeisterin Sophia Saller aus Ingolstadt.

Im Schwimmen hatte sich das deutsche Sextett noch zurückgehalten.

Besonders Haug hielt über 750 m mit den besten Schwimmerinnen nicht mit und stieg mit einem Rückstand von 52 Sekunden auf ihr Rennrad.

In der Folgezeit setzte sich eine zwölfköpfige Spitzengruppe ab, angeführt von Knapp, phasenweise aber auch von der couragierten Lindemann.

Kurz vor dem Wechsel zum Laufen war dieser Pulk auf 26 Athletinnen angewachsen.

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