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Jan Frodeno
Faris Al-Sultan gewann 2005 den Ironman auf Hawaii © dpa Picture Alliance

Der Erfolg von Jan Frodeno und Andreas Raelert auf Hawaii lässt auch den früheren Champion Faris Al-Sultan jubeln. Von Raelerts zweitem Platz zeigt er sich überrascht.

Faris Al-Sultan hat begeistert auf den deutschen Doppelsieg beim Ironman auf Hawaii reagiert.

Vor allem der zweite Platz des 39-jährigen Andreas Raelert überraschte selbst den Experten und Ironman-Weltmeister von 2005:

"Er ist für mich die absolute Überraschung des Rennens. Das hätte ich nie gedacht. Der war schon ziemlich beschädigt. Wo der diese Wahnsinnsleistung aus sich herausgequetscht hat, ist mir ein völliges Rätsel. Hut ab, ich bin sehr begeistert von seiner Vorstellung", sagte Al-Sultan im Gespräch mit SPORT1.

Sieger Jan Frodeno hatte Al-Sultan dagegen auf der Rechnung, auch wenn der Olympiasieger von 2008 erst sein zweites Jahr auf der Langdistanz bestreitet:

"Dass es schon beim zweiten Mal auf Hawaii funktioniert, ist natürlich super für ihn. Die meisten Leute brauchen ein bisschen, um zu verstehen, wie das Rennen wirklich funktioniert."

Frodenos fehlende Hawaii-Erfahrung war für Al-Sultan aber auch ein Vorteil:

"Er hat ja schon 20 Jahre Leistungssport in den Knochen. Es ist sogar ein Vorteil, wenn du nicht zu viele Ironmen in deinen Knochen hast. Die machen dich nämlich langsam. Aber man muss sagen, dass der "Frodo" auch im letzten Jahr schon ziemlich gut war. Er bringt einfach so viel mit, dass das jetzt keine völlige Überraschung war."

Mit seinem Sieg auf Hawaii schrieb Frodeno Geschichte. Als erster Triathlet schaffte er das Triple aus Olympiasieg, WM-Titel auf der Halbdistanz und Ironman-Triumph.

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