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Toronto Blue Jays v. New York Yankees
In den USA mischt ein Footballer trotz Mordvorwurfs bei High-School-spielen mit © Getty Images

Rahmel Ashby ist einer der Stars im Football-Team der Grand Street Campus High School. Beim entscheidenden Meisterschaftsspiel seiner "Wolfes" gegen Erasmus Hall im Yankees Stadion war er einer der wichtigsten Akteure.

Das Besondere: Ashby sollte eigentlich im Gefängnis sitzen, als auf dem Platz zu stehen. Wie mehrere US-Medien berichten, werden dem 17-Jährigen gleich zwei Straftaten zur Last gelegt.

Im April vergangenen Jahres wurde Ashby verhaftet, nachdem er mit einer Schusswaffe in eine Menschenmenge gefeuert und dabei drei Personen verletzt haben soll. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen.

Zwar kam Ashby gegen Kaution vorübergehend wieder auf freien Fuß, wurde aber im Oktober erneut in Gewahrsam genommen, als die Polizei ihn mit einer geladenen halbautomatischen Waffe aufgriff.

Vor dem High-School-Spiel wurden für Ashby unglaubliche 500.000 US Dollar Kaution hinterlegt, damit auflaufen konnte. Der 28:26 Sieg ließ aber nicht alle kritischen Stimmen bezüglich seiner Aufstellung verstummen.

Zahlreiche Eltern zeigten sich besorgt, ihre Kinder mit einem potentiellen Straftäter auflaufen zu lassen und hätten es gern gesehen, wenn Trainer Bruce Eugene auf die Nominierung des Running Back verzichtet hätte.

Die Fans hingegen verteidigten Ashby und wiesen darauf hin, dass der Prozess gegen ihn erst im Januar stattfinde und man bis dahin von der Unschuldsvermutung auszugehen habe. 

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