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Michigan State v Oklahoma
Gavin Schilling wurde in München geboren und wuchs in Straßburg auf. © Getty Images

Das deutsche Talent Gavin Schilling schafft mit Michigan State gegen Oklahoma die nächste Überraschung. Topfavorit Duke schickt Kenneth Ogbe und Jakob Pöltl nach Hause.

Gavin Schilling hat mit den Michigan State Spartans im Finalturnier March Madness die nächste Überraschung geschafft.

Der deutsche Juniorennationalspieler gewann mit dem an Nummer sieben gesetzten Traditionsteam das Achtelfinale ("Sweet Sixteen") gegen die Oklahoma State Sonners (Nummer 3) mit 62:58(March Madness LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Forward Schilling stand erneut in der Startformation und kam in 20 Minuten auf acht Punkte und zwei Rebounds. Überragender Mann war Guard Travis Trice (24 Zähler).

Die Sooners hatten mit 18:8 den besseren Start erwischt und führten bis in die zweite Hälfte hinein, ehe Michigan State sich zurückkämpfte und knapp sieben Minuten vor Schluss die Führung übernahm.

Das am niedrigsten gesetzte noch im Turnier verbliebene Team hatte in der vergangenen Woche bereits Mitfavorit Virginia nach Hause geschickt. Für Oklahoma markierte Buddy Hield 21 Zähler.

Damit sind die Spartans nur noch einen Sieg vom Final Four in Indianapolis (4. bis 6. April LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) entfernt. Am Sonntag sind die Louisville Cardinals im "Elite Eight" der nächste Gegner.

Denn die Mannschaft von Coach Rick Pitino gewann gegen den überraschend starken Conference-Konkurrenten North Carolina State mit 75:65, dank 24 Punkten von Big Man Montrezl Harrell.

Dagegen sind Kenneth Ogbes Utah Utes knapp am heißen Titelkandidaten Duke gescheitert. Die Blue Devils setzten sich mit 63:57 durch. Das deutsche Talent muss erneut wegen seiner Leistenverletzung zuschauen.

Dabei hielt Utah das Duell mit einer starken Leistung lange offen. Der Österreicher Jakob Pöltl (10 Punkte, 8 Rebounds) lieferte dem kommenden NBA-Star Jahlil Okafor (6 Zähler, 8 Rebounds) einen harten Kampf.

Erst das Drei-Punkte-Spiel von Dukes Topscorer Justice Winslow (21 Punkte, 10 Rebounds) zum 52:43 brachte den Favoriten knapp vier Minuten vor dem Ende endgültig auf die Siegerstraße.

Die Truppe von US-Nationaltrainer Mike Krzyzewski trifft nun im mit Spannung erwarteten Duell um einen Platz im Final Four auf die Gonzaga Bulldogs (So., ab 23.30 LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Das ehemalige College von Nationalspieler Elias Harris schlug die UCLA Bruins erwartungsgemäß 74:62. Der polnische Big Man Przemek Karnowski (18 Punkte, 9 Rebounds) war der beste Mann auf dem Court.

Für Gonzaga ist es der zweite Viertelfinaleinzug nach 1999. Tony Parker und Norman Powell erzielten jeweils 16 Zähler für UCLA.

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