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Die Kentucky Wildcats haben die Chance eine perfekte Saison hinzulegen
Die Kentucky Wildcats haben die Chance eine perfekte Saison hinzulegen © Getty Images

München - March Madness: Das verrückte Turnier um die Meisterschaft im College Basketball. SPORT1 liefert einen Überblick zum Modus, den deutschen Akteuren und den Favoriten. Die Kentucky Wildcats haben die Chance auf eine historische Saison.

Die reguläre Saison ist vorbei. Jetzt heißt es im College Basketball Do-or-Die.

In den Turnieren der großen Conferences (Sa. und So., LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) geht es am Wochenende um die letzten Tickets für das Finalturnier "March Madness".

Am Sonntag werden neben den 32 Conference-Champions vom sogenannten "Selection Committee" noch 36 Wildcards verteilt, die das Feld der 68 besten Teams komplettieren und im K.o.-System um den Meistertitel (ab Do., 17 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) kämpfen.

Wer kann Topfavorit Kentucky gefährden? Wer muss noch um die Teilnahme kämpfen? Welche deutschen Talente dürfen auf die Nachfolge von Nationalspieler Niels Giffey als National Champion hoffen?

SPORT1 liefert einen Überblick zur heißen Phase im College Basketball.

Die Favoriten bringen sich in Position

Der Titel geht nur über die mit NBA-Anwärtern gespickten Kentucky Wildcats. Nach den Wichita State Shockers in der vergangenen Saison marschiert "Big Blue" 2014/15 ungeschlagen durch die reguläre Saison.

Deshalb geht es im Conference-Turnier der SEC vor allem um die historische Chance, als erstes Team seit Bobby Knights Indiana Hoosiers von 1976 eine perfekte Saison hinzulegen.

Auch die anderen Topteams wie Duke von US-Nationaltrainer Mike Krzyzewski haben ihr Ticket für March Madness sicher, kämpfen aber um einen möglichst guten Platz in der Setzliste.

Karl-Anthony Towns gilt als einer der designierten Top-Picks im Draft 2015
Karl-Anthony Towns gilt als einer der designierten Top-Picks im Draft 2015 © Getty Images

Besonders die restlichen drei Nummer-eins-Plätze neben Kentucky sind begehrt, um der Truppe mit den Megatalenten Karl-Anthony Towns oder Trey Lyles bis zum Final Four aus dem Weg zu gehen.

Auch Arizona, Virginia, Villanova und Wisconsin sind diesbezüglich noch im Geschäft. Aussichtsreiche Geheimtipps wie Notre Dame könnten auch noch weiter klettern und sich in den ersten Runden leichtere Gegner beschaffen.

Die berühmte "Bubble"

Andere traditionsreiche Colleges brauchen unbedingt noch Siege, um überhaupt ins Feld der 68 zu kommen. Ein Einzug ins Conference-Finale könnte die zehn Mitglieder des "Selection Committees" überzeugen.

Ansonsten könnte der Titeltraum wie eine Seifenblase platzen. Entsprechend sind die Wackelkandidaten in den USA "on the bubble".

Dazu gehören die Indiana Hoosiers mit dem deutschen Freshman Max Hoetzel, Ole Miss, Oklahoma State, Texas, Rekordmeister UCLA oder LSU.

Wie sieht es bei den Deutschen aus?

Vor der Saison machten sich 30 Talente Hoffnung auf einen Lauf wie Giffey. Während Nationalspieler Maodo Lo (Columbia) sich schon verabschiedet hat, müssten Martin Breunig (Montana) oder Frederik Jörg (Eastern Washington) mit ihren kleineren Teams schon die eigene Conference gewinnen.

Mit großer Wahrscheinlichkeit qualifiziert sind Kenneth Ogbe (Utah Utes) - mit dem Österreicher Jakob Pöltl als Teamkollegen, Gavin Schilling (Michigan State) und Dominique Uhl (Iowa).

Raus sind bereits Javon Baumann (St. Joseph's), Patrick Heckmann (Boston College), Michael Kessens (Alabama), Niklas Ney (Mercer), Cameron Neubauer (San Diego), Leon Bahner (San Jose State), Tim Hasbargen (Cleveland State), David Taylor (Pacific), Till Gloger (Maine), Hans Brase (Princeton), Mario Blessing (USC Upstate) Zaire Thompson, Christian Sengfelder (beide Fordham), Justin Raffington (Florida Atlantic) und Max DiLeo (Monmouth).

Recht gute Chancen hat beispielsweise noch Jarrelle Reischel mit Rhode Island im A10-Turnier.

Vorsicht vor den Ticket-Dieben

Nichts fürchten Wackelkandidaten wie Indiana mehr als schwache Teams, die eine Conference gewinnen. Denn dann besetzen ohnehin qualifizierte Topteams einen der 36 Wildcard-Plätze.

Geschehen ist das in den vergangenen Jahren häufiger. Aktuell gewann Belmont im Finale der Ohio Valley gegen das haushoch favorisierte Murray State, das nun um eine Einladung zittern muss.

Spannung ist in den Conference-Finals also garantiert. SPORT1 US zeigt die Endspiele der ACC, Big12, Pac12 (Sa., ab 23.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) und SEC (So., ab 18 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

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