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Notre Dame v Kentucky
Aaron Harrison (M.) und sein Zwillingsbruder Andrew standen bereits 2014 mit den Kentucky Wildcats im Final Four. © Getty Images

Den haushoch favorisierten Wildcats wird im Viertelfinale von den Notre Dame Fighting Irish alles abverlangt. Beim Final Four in Indy kommt es nun zum Rematch mit Wisconsin.

Der Topfavorit hat sich im Finalturnier March Madness ins Final Four gezittert.

Allerdings wurde den Kentucky Wildcats im Viertelfinale ("Elite Eight") von den Notre Dame Fighting Irish in Cleveland beim 68:66 alles abverlangt (March Madness LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Der im Turnierverlauf so starke Gewinner der Atlantic Coast Conference (ACC) zwang das Superteam mit diversen zukünftigen NBA-Stars in einen wahren Krimi, den erst Andrew Harrison mit seinen Freiwürfen sechs Sekunden vor dem Ende entschied.

Die letzte Chance der Irish verpasste deren Star Jerian Grant bei einem Dreier über den ellenlangen Willie Cauley-Stein hinweg.

Notre Dame ließ den Ball gegen die beste Defense im College Basketball unglaublich gut laufen. Zach Auguste (20 Punkte, 9 Rebounds) bot Cauley-Stein und Star-Freshman Karl-Anthony Towns (25 Zähler) am Brett hervorragend Paroli.

Kentucky, das zuvor West Virginia mit 39 Punkten Unterschied vom Feld gefegt hatte ließ sich in der hochklassigen Schlussphase aber nicht beirren. In den letzten zwölf Minuten verfehlten sie keinen ihrer neun Würfe mehr. Towns konterte einen Dreiern von Grant (15 Punkte) mit dem Ausgleich zum 66:66, ehe Harrison von der Linie cool blieb.

"Wir haben nicht gut gespielt. Notre Dame hat das Tempo kontrolliert, aber wir hatten am Ende die entscheidenden Aktionen", sagte Kentuckys Erfolgscoach John Calipari, der nach 2012 seinen zweiten Titel im Visier hat.

Mit 38 Siegen aus 38 Partien reist sein Team nach Indianapolis zum Final Four (4. bis 6. April LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) und könnte die erste perfekte Saison seit den Indiana Hoosiers 1975/76 vollenden.

Im Halbfinale - ausgetragen im Footballstadion von Björn Werners Indianapolis Colts - kommt es dann zur Neuauflage von 2014 gegen die Wisconsin Badgers.

Die Nummer eins der West Region schlug im Staples Center von Los Angeles die ebenfalls stark eingeschätzten Arizona Wildcats 85:78.

Mit zehn Dreiern in der zweiten Hälfte entnervten die Badgers den Kontrahenten. Dem überragenden Sam Dekker (27 Punkte) gelangen fünf davon. Star-Forward Frank "The Tank" Kaminsky markierte sogar 29 Zähler.

Ihn bekamen die Wildcats nie in den Griff. Ihre besten Schützen waren Brandon Ashley und Rondae Hollis-Jefferson mit je 17 Punkten.

Wisconsin zog erstmals in der Unigeschichte im zweiten Jahr in Folge ins Final Four ein und hat noch eine Rechnung offen. Im vergangenen setzte es ein 73:74 im Halbfinale gegen Kentucky.

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