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München und Indianapolis - Junioren-Nationalspieler Gavin Schilling verpasst mit Michigan State gegen Duke das Finale von March Madness. Kentuckys Traum von der perfekten Saison platzt gegen Wisconsin.

Gavin Schilling hat mit den Michigan State Spartans das Finale um die College-Meisterschaft verpasst.

Das Team des gebürtigen Münchners unterlag im Final Four der March Madness in Indianapolis den Duke Blue Devils deutlich mit 61:81 (25:36).

Nachdem die lediglich an Position sieben ins Turnier gegangenen Spartans in den Runden zuvor mit Virginia (2), Oklahoma (3) und Louisville (4) jeweils höher gesetzte Teams ausgeschaltet hatten, war das Team von Trainer Tom Izzo gegen Duke letztlich chancenlos.

Wisconsin schockt Kentucky Wildcats

Die Blue Devils von Trainerlegende und US-Nationalcoach Mike Krzyzewski bekommen es im Finale in der Nacht auf Dienstag (ab 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) nun etwas überraschend mit den Wisconsin Badgers zu tun, die im Duell zweier Nummer-1-Seeds die bisher ungeschlagenen Kentucky Wildcats mit 71:64 (36:36) bezwangen.

Der deutsche Junioren-Nationalspieler Schilling erwischte gegen die Blue Devils einen gebrauchten Abend. Nach zwei frühen Fouls musste der Forward bereits nach zehn Minuten auf die Bank und kam bis zur Pause nicht mehr wieder. Nach zwei weiteren Fouls war das Spiel Mitte der zweiten Hälfte für ihn dann praktisch gelaufen. Am Ende standen für Schilling in zwölf Minuten Einsatzzeit lediglich zwei Rebounds zu Buche.

Bester Mann seiner Spartans war Denzel Valentine mit 22 Punkten und elf Rebounds. Für die Blue Devils überzeugten die Freshmen Justise Winslow (19 Punkte, neun Rebounds), Jahlil Okafor (18 Punkte, sechs Rebounds) und Senior Quinn Cook (17 Punkte).

Traum von der perfekten Saison platzt

Im zweiten Halbfinale war Wisconsins Frank Kaminsky der alles überragende Mann. Der Forward legte in seinem vorletzten College-Spiel 20 Punkte und elf Rebounds auf und beendete damit die bisher perfekte Saison der mit zukünftigen NBA-Profis gespickten Wildcats.

Auch 16 Punkte und neun Rebounds von Karl-Anthony Towns konnten nicht verhindern, dass Kentuckys Traum von einem Jahr oder Niederlage nach 38 Siegen in Folge ein jähes Ende fand. Damit bleiben die Indiana Hoosiers aus dem Jahr 1976 mit damals 32:0 Siegen das letzte College-Team, dem eine perfekte Saison gelang.

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