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Devonte' Graham schreit seine Freude hinaus
Devonte' Graham erzielte 22 Punkte © Getty Images

Die Jayhawks entscheiden den Krimi der Top-Teams gegen die Sooners nach drei Verlängerungen für sich. Oklahomas Buddy Hield erzielt 46 Punkte, wird aber zum tragischen Helden.

Normalerweise passieren die Highlights im College Basketball beim legendären March-Madness-Turnier.

Die Partie zwischen den Kansas Jayhawks und den Oklahoma Sooners wird aber noch lange in Erinnerung bleiben.

Denn die Entscheidung im Duell der topgesetzten Teams fiel nach 55 Minuten und 215 Punkten erst in der dritten Verlängerung zu Gunsten der Jayhawks.

Kansas setzte sich mit 109:106 (94:94, 86:86, 77:77, 40:44) durch. Perry Ellis führte sein Team mit 27 Zählern und 13 Rebounds an. Unterstützung bekam er von den Guards Devonte' Graham (22/7) und Wayne Selden Jr. (21/5).

Ellis bezeichnete den Erfolg als einen Sieg des Herzens. "Wir alle gemeinsam", sagte Ellis, der elf von 28 Würfen traf: "Es gab so viele Plays in beide Richtungen. Wir haben einfach weiter gekämpft."

Überragander Mann der Partie war aber Oklahomas Buddy Hield. Der Guard kam auf auf phänomenale 46 Punkte, acht Rebounds und sieben Assists. Auch Jordan Woodard (26/4/7), Ryan Spengler (14/18) und Khadeem Lattin (10/14) leisteten ihren Beitrag zum geschichtsträchtigen Spiel.

Hield wurde aber zum tragischen Helden, weil ihm in der letzten Overtime zwei entscheidende Ballverluste unterliefen. Mit der Schlusssirene verfehlte Hield den möglichen Ausgleich.

"Ich wünschte, ich hätte noch eine Verlängerung", sagte Hield, der acht Dreier traf. Seine 46 Punkten waren die sechstmeisten der Uni-Historie.

Oklahoma kassierte die erste Niederlage der Saison, für Kansas war es der 13. Sieg im 14. Spiel.

"Das war das verrückteste Spiel, bei dem ich mitgemacht habe", sagte Jayhawk Frank Mason (15/7/6): "Ich bin einfach stolz auf meine Teamkollegen, die niemals aufgegeben haben."

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