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North Carolina setzte sich im Finale gegen Virginia durch
North Carolina setzte sich im Finale gegen Virginia durch © Getty Images

Die Tar Heels setzen sich im Finale gegen Virginia durch. Jakob Pöltl verliert mit Utah gegen Oregon, beim NCAA-Finalturnier ist das Team aber dabei. Ben Simmons ist raus.

Die North Carolina Tar Heels haben sich im College Basketball den Titel in der Atlantic Cost Conference gesichert.

Die an Nummer sieben gesetzten Tar Heels bezwangen im Finale die Virginia Cavaliers (Nr. 4) mit 61:57 (28:28) und feierten ihren ersten ACC-Triumph seit 2008 und ihren 18. insgesamt. Virginia blieb in Hälfte zwei dabei zwischenzeitlich für über acht Minuten ohne Punkt aus dem Feld.

UNC überzeugte mit Defense und Härte, zwei Qualitäten, die zuletzt nicht unbedingt mit North Carolina in Verbindung gebracht wurden.

Paige stellt Brogdon kalt

Joel Barry II, der zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt wurde, war mit 19 Punkten bester Werfer.

Marcus Paige erzielte 13 Punkte, verfehlte aber jeden seiner sieben Dreierversuche. Allerdings überzeugte der Guard mit seiner Defense. Der zuletzt überragende Brice Johnson kam auf zwölf Zähler, neun Rebounds und fünf Assists.

"Ich hoffe, dass die Leute aufhören zu sagen, wir seien nicht hart", sagte Johnson.

Virginias Topscorer Malcolm Brogdon (18,7 im Schnitt) konnte wegen Paige nicht an seine gewohnten Leistungen anknüpfen. Brogdon erzielte zwar immerhin 15 Zähler, traf aber nur sechs seiner 22 Versuche aus dem Feld.

Klare Niederlage für Pöltl

Jakob Pöltl musste sich derweil mit den Utah Utes im Finale der Pac-12 Oregon geschlagen geben. Die Ducks ließen ihrem Gegner beim 88:57 (38:21) keine Chance. Pöltl war zwar mit 13 Punkten erneut bester Werfer seines Teams, leistete sich aber auch fünf Turnovers.

"Wir sind offensiv nie ins Rollen gekommen und haben es ihnen mit vielen Ballverlusten und einfachen Gegenpunkten viel zu leicht gemacht. Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir im Finale nicht zur Form der letzten Spiele finden konnten", meinte Pöltl.

Für den Österreicher und sein Team geht es Donnerstag oder Freitag mit dem NCAA Tournament weiter.

"Wir sind schon gespannt, an welcher Stelle wir gesetzt sind und auf wen wir treffen. Im NCAA Tournament kann man nie wissen was passiert, aber wir haben mit Sicherheit das Potenzial, um weit zu kommen", so Pöltl, der stolz auf die Turnierleistung seines Teams ist.

In der Big-12-Conference gewannen die Kansas Jayhawks das Finale gegen West Virginia, Villanova kassierte im Big-East-Tournament einen überraschende Niederlage gegen Seton Hall.

Supertalent Simmons raus

Grund zum Feiern gab es in Bakersfield. Dank des Buzzer-Beaters von Dedrick Basile von der Dreierlinie entschieden die Roadrunners das Spiel um den Titel in der Western Athletic Conference gegen die an Nummer eins gesetzten New Mexico State Aggies mit 57:54 für sich.

Erstmals in der Unigeschichte schaffte Bakersfield damit den Sprung ins "March-Madness-Turnier" der NCAA. 

Das Finalturnier der NCAA findet ohne Ben Simmons statt
Das Finalturnier der NCAA findet ohne Ben Simmons statt © Getty Images

Das Turnier findet dagegen ohne Ben Simmons statt. Der kommende Superstar, der als Nr. 1-Pick im NBA-Draft gehandelt wird, konnte mit zehn Punkten und zwölf Rebounds die krachende 38:71-Niederlage seiner LSU Tigers gegen Texas A&M nicht verhindern. In der ersten Halbzeit erzielte LSU gerade einmal 13 Zähler.

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