vergrößernverkleinern
Middle Tennessee v Michigan State
Gavin Schilling (r.) konnte die Niederlage der Spartans nicht verhindern © Getty Images

München - Die hochfavorisierten Michigan State Spartans unterliegen in der 1. Runde sensationell den Middle Tennessee Blue Raiders. Die deutsche Hoffnung macht lediglich drei Punkte. Dominique Uhl gewinnt Krimi mit Iowa nach Verlängerung.

Der Titeltraum der hochgehandelten Michigan State Spartans ist bereits nach der 1. March-Madness-Runde der 64 besten Teams im College Basketball (LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) beendet. Das Team des Deutschen Gavin Schilling unterlag völlig überraschend den Middle Tennessee Blue Raiders mit 81:90.

Das Team aus der Kleinstadt Murfreesboro trug sich mit dem Erfolg in die NCAA-Geschichtsbücher ein: Erst zum achten Mal schaltete ein an 15 gesetztes Team ein an zwei gesetztes aus und sorgte für eine der größten Überraschungen seit Einführung der Setzlisten im Jahr 1985.

"Wir sind überhaupt nicht überrascht", sagte Jaqawn Raymond: "Wir mussten, wie das Spiel ausgehen wird, wenn wir unser Spiel spielen."

Wilde Treffer schocken Spartans

Den Spartans half auch die gute Vorstellung von Matt Castello nichts. Seine 22 Punkte waren am Ende nicht genug, um den schwachen Tag von Spartans-Star Denzel Valentine auszugleichen. Valentine gelangen für seine Verhältnisse magere 13 Punkte.

Der gebürtige Münchner Schilling konnte von der Bank nur für wenige Impulse sorgen. Schilling erzielte in 13 Minuten drei Punkte, und traf nur einen seiner vier Freiwürfe.

Den Außenseiter führte Reggie Upshaw mit 21 Punkten an. Die Blue Raiders erwiesen sich als wahre Könner des Distanzwurfs. Elf Dreier (bei 19 Versuchen) rauschten durch den Spartans-Korb.

"Ich will ehrlich sein: Selbst in meinen wildesten Träumen habe ich solche Würfe, die sie heute verwandelt haben, nicht getroffen", sagte Spartans-Coach Tom Izzo: "Wir haben sie nicht verteidigt, aber was sie für Würfe getroffen haben..."

Uhl gewinnt Krimi mit den Hawkeyes

Besser als für Schilling verlief der March-Madness-Auftakt für Domique Uhl. Die zweite deutsche Hoffnung im College Basketball setzte sich mit seinen Iowa Hawkeyes in einem Basketballkrimi mit 72:70 nach Verlängerung gegen die Temple Owls durch.

Umjubelter Mann des Abends war Iowas Adam Woodbury. Nach einem Fehlwurf von Mike Gesell schnappte er sich vier Sekunden vor Ende der Verlängerung den Offensivrebound und legte den Ball zum Sieg in den Korb.

Uhl zeigte eine ansprechende Leistung. Der gebürtige Frankfurter erzielte sieben Punkte von der Bank.

Hawaii schlägt Golden Bears

In der nächsten Runde muss Iowa gegen Villanova (Nummer 2) um den Einzug ins Sweet 16 kämpfen

(Alles zum US-Sport auch am Mi., 23.30 Uhr im Free-TV auf SPORT1 in Inside US Sports).

Für eine weitere Überraschung sorgten die Hawaii Golden Warriors (Nummer 13). Sie besiegten die in der South Region an vier gesetzten California Golden Bears. Quincy Smith war mit 19 Punkten Topscorer der Warriors (SERVICE: #InsideBracket - Alles zu March Madness).

Auch der 70:56-Erfolg der Stephen F. Austin Lumberjacks (Nr. 14) gegen die West Virginia Mountaineers (Nr. 3) glich einer Sensation.

Weitere Ergebnisse:

Syracuse Orange (10) - Dayton Flyers (7) 70:51
Villanova Wildcats (2) - UNC Asheville Bulldogs (15) 86:56
VCU Rams (10) - Oregon State Beavers (7) 75:67
Oregon Ducks (1) - Holy Cross Crusaders (16) 91:52
Villanova Wildcats (2) - UNC Asheville Bulldogs (15) 86:56
Oklahoma Sooners (2) - CSU Bakersfield Roadrunners (15) 82:68
West Virginia Mountaineers (3) - Stephen F. Austin Lumberjacks (14) 56:70
South Dakota St. Jackrabbits (12) - Maryland Terrapins (5) 75:79
Pittsburgh Panthers (10) - Wisconsin Badgers (7) 43:47
Green Bay Phoenix (14) - Texas A&M Aggies (3) 65:92
Weber State Wildcats (15) - Xavier Musketeers (2) 53:71
Northern Iowa Panthers (11) - Texas Longhorns (6) 75:72
Michigan Wolverines (11) - Notre Dame Fighting Irish (6) 63:70
Cincinnati Bearcats (9) - Saint Joseph's Hawks (8) 76:78

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel