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Duke v Yale
Brandon Ingram hat gute Chancen auf einen hochdotierten NBA-Vertrag © Getty Images

Der Titelverteidiger gibt gegen die Yale Bulldogs eine 22-Punkte-Führung beinahe noch aus der Hand. Der Star der Blue Devils macht 25 Punkte. Auch Miami ist in den Sweet 16.

Die Duke Blue Devils bleiben weiter Rennen um den Titel im College Basketball (LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM). Der Titelverteidiger besiegte in der 2. March-Madness-Runde in Providence die Yale Bulldogs.

Meisterlich war der Auftritt der Blue Devils jedoch nicht - zumindest in den letzten 13:30 Minuten der Partie. Bis zu diesem Zeitpunkt führte Duke mit 54:32, ehe Bulldogs-Coach James Jones in die Trickkiste griff und auf Zonenverteidigung umstellte.

Der Ivy-League-Champion, der mit dem Sieg in der 1. Runde gegen die an fünf gesetzten Baylor Bears für eine Überraschung sorgte, holte unter dem frenetischen Jubel der vielen Yale-Fans Punkt um Punkt auf, Justin Sears schloss einen 18:2-Lauf der Bulldogs ab und verkürzte den Rückstand zwischenzeitlich auf sieben Punkte (47:54). In dieser Phase wurde die Schwäche der Devils auf der Spielmacherposition deutlich.

Das einzige, was die Bulldogs nicht in den Griff bekamen - und deshalb als Verlierer vom Feld gingen - war Devils-Superstar Brandon Ingram. Dieser zog in der Schlussphase das Spiel an sich und markierte 14 seiner 25 Punkte in der zweiten Halbzeit.

Getoppt wurde Ingram noch von Teamkollege Grayson Allen (29 Punkte/5 Dreier). Topscorer der Bulldogs war Brandon Sherrod mit 22 Punkten.

Die in der West Region an vier gesetzten Blue Devils treffen im Sweet 16 auf den Sieger der Partie zwischen den Oregon Ducks und den Saint Joseph`s Hawks (So., LIVE im TV auf SPORT1 US)

Das March-Madness-Bracket in der Übersicht
Das March-Madness-Bracket in der Übersicht © SPORT1

Miami lässt sich nicht schocken

Im ersten Spiel der 2. Runde setzten sich zuvor die Miami Hurricanes in einem punktearmen Spiel gegen die Wichita State Shockers mit 65:57 durch.

Wie ein Wirbelwind fegten die Hurricanes in den ersten Minuten über die Shockers hinweg. Beim Stand von 27:6 sah alles nach einer klaren Angelegenheit für die Nummer drei der South Region aus.

Doch dann untermauerten die Shockers wieder einmal ihren Ruf als die Turniermannschaft im College Basketball schlechthin. Das Überraschungsteam, dass sich erst durch einen Sieg gegen Vanderbilt in das K.o-Turnier gekämpft hatte, packte seine gewohnt starke Verteidigung aus, holte Punkt um Punkt auf und ging folgerichtig zehn Minuten vor Spielende erstmals mit 43:42 in Führung.

Das war es dann allerdings mit der Shockers-Herrlichkeit. Sheldon McClellan erzielte acht Punkte in Serie für die Hurricanes, ein wichtiger Dreier inklusive, und brachte sein Team mit sechs Punkten in Führung. Dank Nerven wie Stahl ließ der Anwärter auf das Final Four nichts mehr anbrennen.

McClellan mit 18 Punkten und der wie entfesselt aufspielende Angel Rodriguez (28) waren die stärksten Hurricanes-Akteure.

Die Ergebnisse im Überblick:

Connecticut (9) - Kansas (1) 61:73
Providence (9) - North Carolina (1) 66:85
Butler (9) - Virginia (1) 69:77
Wichita State (11) - Miami (3) 57:65
Indiana (5) - Kentucky (4) 73:67
Gonzaga (11) - Utah (3) 82:59
Yale (12) - Duke (4) 64:71
Arkansas-Little Rock (12) - Iowa State (4) 61:78

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