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Fresno State v Utah
Jakob Pöltl zeigte eine starke Leistung gegen die Fresno State Bulldogs © Getty Images

Östereichs NBA-Hoffnung Jakob Pöltl führt seine Utah Utes beim March-Madness-Auftakt zum Sieg. Die Favoriten geben sich keine Blöße. Yale sorgt für eine Überraschung.

Die österreichische NBA-Hoffnung Jakob Pöltl hat seine Utah Utes mit einer überragenden Leistung in die zweite Runde des K.o.-Systems der 64 besten Teams im College Basketball (LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM) geführt.

Utah setzte sich in Runde eins auch dank Pöltl mit 80:69 gegen die Fresno State Bulldogs durch.

Mit 16 Punkten, 18 Rebounds und vier Assists unterstrich der 20-Jährige dabei eindrucksvoll, warum er im kommenden NBA-Draft als sicherer Erstrundenpick gilt und viele ihn sogar als heißen Kandidaten für die Top Ten sehen. Die 18 Rebounds stellten für Pöltl eine neue Karrierebestleistung dar.

Der Wiener holte mehr Rebounds als das gesamte gegnerische Team.

"Erste Hälfte ein Wake-up-Call"

Dabei traf Pöltl, der von vielen amerikanischen Medien bereits als "New Nowitzki" und "New Wunderkind" gehandelt wird, traf in der ersten Hälfte nur zwei seiner sieben Versuche.

"Die erste Hälfte war vielleicht ein Wake-up-Call für mich. Sie waren sehr aggressiv. In der zweiten Hälfte war ich darauf besser eingestellt. Ich habe versuche freie Mitspieler zu finden und es war Zeit für mich, ebenfalls aggressiv zu werden", sagte Pöltl nach der Partie.

Das zahlte sich aus. Nachdem Utah nach 30 Minuten mit 47:48 zurücklag, entschied der folgende 19:2-Run die Partie.

In der nächsten Runde muss Utah gegen Gonzaga (Nr. 11) um den Einzug in die Sweet 16 kämpfen (Alles zum US-Sport auch am Mi., 23.30 Uhr im Free-TV auf SPORT1 in Inside US Sports).

Favoriten ohne Probleme

Die topgesetzten Teams gaben sich alle keine Blöße.

Die Kansas Jayhawks setzten sich klar mit 105:79 gegen die Austin Peay Governors durch. Ohne Probleme gewannen auch die Virginia Cavaliers mit 81:45 gegen die Hampton Pirates. Größere Probleme hatten die North Carolina Tar Heels anfangs mit den Florida Gulf Coast Eagles. Nach schwacher erster Hälfte (42:41) siegten die Tar Heels dennoch klar mit 42:41.

Bereits einige Stunden zuvor hatten ein weiterer Topfavorit den Einzug in Runde zwei perfekt gemacht. Duke hatten gegen den gefährlichen Außenseiter UNC Wilmington beim 93:85-Sieg jedoch mehr Mühe als erwartet.

Yale sorgt für Überraschung

Eine überraschende Niederlage kassierten dagegen die Purdue Boilermakers. Das an Nummer fünf gesetzte Team unterlag nach doppelter Verlängerung mit 83:85 den Arkansas-Little Rock Trojans.

Für die zweite große Überraschung des Tages sorgten die Yale Bulldogs, die die an Nummer fünf gesetzten Baylor Bears aus dem Finalturnier warfen (SERVICE: #InsideBracket - Alles zu March Madness). 

Für Yale ist es die erste Teilnahme am March-Madness-Turnier seit 1962.

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