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Chicago Bulls v New Jersey Nets
Mit dem US-Volkssport Basketball kann Präsident Donald Trump offenbar wenig anfangen © Getty Images

Ganz Amerika freut sich auf das Highlight im College Basketball - die "March Madness". Alle außer Präsident Trump, der mit einer beliebten Tradition seines Vorgängers bricht.

Donald Trump ist offenbar kein sonderlich großer Basketball-Fan.

Der US-Präsident lehnte das Angebot, ein Turnier-Bracket für die NCAA Championship - als "March Madness" bekannt - auszufüllen, ab.

Unter seinem Vorgänger Barack Obama war dieser unter den Zuschauern beliebte Termin des TV-Senders ESPN, der den Präsidenten beim Ausfüllen seiner Playoff-Prognosen mit der Kamera begleitete, zur Tradition geworden.

Ein Sprecher des Senders sagte in einem Statement: "Wir haben dem Weißen Haus mitgeteilt, dass wir daran interessiert sind, die Tradition des 'Presidential Bracket' weiterzuführen. Unser Angebot wurde respektvoll abgelehnt."

Das Weiße Haus lässt durch Sprecher Hope Hicks verlauten: "Wir freuen uns, in naher Zukunft bei einer anderen Gelegenheit mit ESPN zusammenzuarbeiten." Weder der TV-Sender, noch das Weiße Haus konnte dabei genau sagen, welche "andere Gelegenheit" damit gemeint ist.

Die Absage kam für ESPN allerdings nicht wirklich überraschend. Andy Katz, Basketball-Analyst des Sportsenders und Initiator des "Presidential Bracket", sagte: "Die Idee funktionierte, weil Präsident Obama Basketball verfolgt und eine Leidenschaft für den Sport hat. Er kannte zwar jetzt nicht jeden Spieler oder jedes Team, aber er wusste genug, um seine eigene Analyse zum Männer- bzw. Frauenturnier zu geben. Er ist ein March-Madness-Fan, wie Millionen andere Amerikaner auch."

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