Video

Moritz Wagner scheidet mit den Michigan Wolverines aus der March Madness aus. Im Krimi gegen Oregon kann der Deutsche nicht an seine Leistung aus der Vorrunde anknüpfen.

Das March-Madness-Märchen (LIVE im TV auf SPORT1 US) von Moritz Wagner ist zu Ende.

Nach einer dramatischen Schlussphase mussten sich Wagners Michigan Wolverines den in der Midwest Region an Position drei gesetzten Oregon Ducks mit 68:69 (33:35) geschlagen geben.

Der 19-jährige Wagner kam bei der Last-Second-Niederlage nicht an seine Leistung aus der Runde zuvor gegen Louisville heran, als er mit 26 Punkten für Aufsehen gesorgt hatte.

Gegen Oregon steuerte der deutsche College-Star lediglich sieben Punkte und fünf Rebounds bei und verpasste dabei jeden seiner vier Dreipunktewürfe.

Wagner muss auf die Bank

Erst zu Beginn der zweiten Hälfte konnte Wagner ein erstes Ausrufezeichen setzen, als ihm ein spektakuläres Dreipunktespiel gelang. Doch auch im Anschluss setzte sich der unglaublich ausgeglichene Schlagabtausch fort, der erst in den Schlusssekunden seine Entscheidung finden sollte.

Die Crunchtime fand allerdings ohne den deutschen Shooting Star statt. Nach 24 Einsatzminuten beorderte Michigan-Coach John Beilein Wagner auf die Bank und brachte ihn auch nicht mehr zurück ins Spiel. Dementsprechend tatenlos musste der 19-Jährige den dramatischen K.o. seiner Wolverines mit ansehen.

Oregons Tyler Dorsey, mit 20 Punkten Topscorer der Ducks, besorgte eine Minute vor dem Ende die 69:68-Führung. Die Wolverines kamen danach zwar nochmal in Ballbesitz, aber Wagners Teamkollege Derrick Walton Jr., der ebenso 20 Zähler verbuchte, verpasste den möglichen Buzzerbeater.

Dorsey wird zum "Mr. March"

Oregons Jordan Bell, dem mit 16 Punkten und 13 Rebounds das einzige Double-Double des Abends gelang, griff sich den Defensiv-Rebound und das Spiel war gelaufen.

Dorsey entwickelt sich für die Ducks indes immer mehr zum "Mr. March". Der Sophomore erzielte inzwischen in sechs aufeinander folgenden Partien mindestens 20 Punkte. "Er ist gerade unsere große Stütze", freute sich sein Teamkollege Dylan Ennis. "Er spielt zur Zeit sein bestes Basketball und das kommt für uns gerade zur rechten Zeit."

Trotz der Niederlage zog Wolverines-Coach Beilein den Hut vor seinen Spielern: "Die Jungs haben sich die ganze Saison über die Seele aus dem Leib gespielt. Sie waren ein großartiges Team. Wir waren heute nicht so gut drauf, wie wir das gerne gewollt hätten. Aber das lag auch an Oregon."

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel