vergrößernverkleinern
Oregon, North Carolina, March Madness, NCAA
Kennedy Meeks (2.v.r.) erzielte nahezu ein Drittel der Punkte seines Teams © Getty Images

Das Finale von March Madness steht fest: Nach zwei spannenden Halbfinalspielen setzen sich die North Carolina Tar Heels und die Gonzaga Bulldogs durch.

Die North Carolina Tar Heels stehen wie im Vorjahr im Finale der US-amerikanischen Meisterschaft im College Basketball. Der letztjährige Zweite setzte sich in einem dramatischen Halbfinale mit 77:76 gegen die Oregon Ducks durch. (Alle Ergebnisse von March Madness)

In den letzten Sekunden vergaben die Tar Heels vier Freiwürfe und mussten noch einmal um den Erfolg bangen. Oregon konnte jedoch kein Kapital aus den Fehlern schlagen.

Überragender Spieler war Kennedy Meeks. Der 22-Jährige versenkte elf seiner 13 Versuche aus dem Feld und kam am Ende auf 25 Punkte. Dazu gelangen ihm starke 14 Rebounds. Auch Justin Jackson trug mit 22 Zählern entscheidend zum Erfolg von UNC bei.

Williams lobt Matchwinner Meeks

"Wenn wir Kennedy Meeks nicht gehabt hätten, wären wir nicht mehr in diesem Basketballspiel gewesen", sagte Carolinas Coach Roy Williams.

Meeks war es auch, der in der Crunchtime den Sieg seines Teams endgültig sicherte. Nachdem er zuvor zwei Freiwürfe verballert hatte, trat Kollege Joel Berry II an die Linie. Auch er verfehlte zweimal, durch Meeks' anschließenden Offensivrebound fiel jedoch die Entscheidung.

"Ich wollte nicht erneut ein Spiel durch einen finalen Wurf verlieren. Ich hätte mir gewünscht, dass wir den Sack früher zu machen", haderte Berry II.

Nachdem die Tar Heels im vergangenen Jahr im Finale den Villanova Wildcats unterlegen waren, haben sie nun die Chance auf ihren sechsten Titel.

Gonzaga Bulldogs siegen

Im Endspiel von March Madness trifft North Carolina auf die Gonzaga Bulldogs, die im zweiten Spiel des Final Four in Glendale gegen die South Carolina Gamecocks mit 77:73 die Oberhand behielten. Damit stehen sich die in den beiden Regionen jeweils topgesetzten Teams gegenüber. (Das March-Madness-Finale am Dienstag um 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US)

Zu verdanken hatten die Bulldogs ihren Erfolg hauptsächlich Nigel Williams-Goss, der mit 23 Punkten Topscorer der Partie war, und Zach Collins, der mit 14 Punkten, 13 Rebounds und sechs Blocks vor allem in der Defensive überragte.

"Ich hatte heute schon vier Fouls. Aber ich wusste, dass diese geblockten Würfe wichtig für uns waren", meinte Collins.

Sein Trainer bestaunte die Intensität der Partie. "Es war ein großartiges, großartiges Basketballspiel, in dem sich zwei Teams abgekämpft haben. Wir mussten alles reinwerfen, um sie aufzuhalten und zurückzukommen", sagte Mark Few.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel