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Die College-Basketballer in den USA kämpfen bei March Madness um den Titel
Die College-Basketballer in den USA kämpfen bei March Madness um den Titel © PORT1-Grafik: Getty Images/ Eugen Zimmermann

Am Wochenende startet die neue College-Basketball-Saison. Wer sind die Favoriten? Welche Deutschen sind dabei? SPORT1 hat alle wichtigen Infos zum Start.

Die neue Saison im College Basketball beginnt.

Über 300 Universitäten kämpfen wieder um die Basketball-Meisterschaft der NCAA - und SPORT1 US (JETZT bestellen) ist bei den NBA-Stars von morgen mittendrin.

Die deutschen Hoffnungen ruhen vor allem auf Moritz Wagner, der mit den Michigan Wolverines in der vergangenen Saison für Aufsehen sorgte.

SPORT1 gibt einen Überblick über die Faszination College Basketball, die in der March Madness gipfelt. Wer sind die Favoriten, wer sind die Stars und was zeigt SPORT1 US?

- Wie läuft College Basketball?

Im Gegensatz zum Football spielen deutlich mehr Basketball-Teams in der höchsten Spielklasse (Division I) um die Meisterschaft.

Insgesamt 351 Colleges aus 32 Conferences bewerben sich um die 68 Plätze im Finalturnier. Zu Beginn der Saison werden kleinere Turniere und Partien gegen Teams anderer Conferences gespielt. Ab Januar geht es fast nur noch innerhalb der Conference zur Sache.

Im Gegensatz zu NBA oder BBL werden am College zweimal 20 Minuten gespielt. Zudem ist die Shot Clock mit 30 Sekunden etwas länger.

- Was ist March Madness?

Das Meisterturnier wird wegen der vielen Überraschungen traditionell "March Madness" genannt. Nach den vier sogenannten Play-In-Games spielen die verbliebenen 64 Mannschaften im K.o.-System die Teilnehmer am Final Four aus.

Am Ende der regulären Saison werden in Conference-Turnieren die automatischen 32 Startplätze ausgespielt. Die verbliebenen 36 Tickets vergibt das sogenannte "Selection Committee". Dazu gehören meist Ex-Coaches oder Uni-Verantwortliche aus dem Sportbereich.

March Madness ist in den USA eine Kultveranstaltung mit riesigen Zuschauerzahlen und TV-Quoten. Nach dieser Saison wird das Final Four im Alamodome von San Antonio ausgetragen.

- Wer sind die Favoriten?

Mit einer herausragenden Klasse von Neulingen und Grayson Allen sind die Duke Blue Devils des ehemaligen US-Nationaltrainers Mike Krzyzewski der Topfavorit.

Titelverteidiger North Carolina Tar Heels wird seinem Erzrivalen das Leben sicher wieder schwer machen, ob Joel Berry das College-Team von Michael Jordan erneut ins Final Four führt, darf angesichts einiger Abgänge bezweifelt werden.

Mitfavoriten sind auch die Michigan State Spartans mit dem deutschen Gavin Schilling und Topstar Miles Bridges. Die Arizona Wildcats, Kansas Jayhawks und Villanova Wildcats gehören auch zum Favoritenkreis.

Die Wichita State Shockers könnten den großen Traditionsteams den Titel wegschnappen.

- Wer sind die Stars?

Grayson Allen geht in sein viertes Jahr für Duke. Er ist ein herausragender Scorer mit einem ausgezeichneten Dreier. Wegen einiger unsportlicher Ausfälle und seiner Leader-Rolle bei den traditionell geliebten oder gehassten Blue Devils ist er aber auch der umstrittenste Star im College Basketball.

Die gesamte College-Welt schaut in diesem Jahr nach Columbia, Missouri. Denn für die Tigers spielt der designierte Top-Drei-Pick im kommenden NBA-Draft. Michael Porter Jr. ist ein herausragender Scorer und ein klassischer Small Forward für die NBA.

DeAndre Ayton (Arizona) geht im Hype um die Duke-Freshmen und Michael Porter etwas unter, aber der athletische Center hat das Potenzial der beste Big Man am College und ein Top-Draftpick zu werden. Die Blockmaschine mit durchaus solidem Wurf ersetzt Lauri Markkanen (Chicago Bulls).

Die erfahrenen College-Stars Miles Bridges (Michigan State), Bonzie Colson (Notre Dame) und Allonzo Trier (Arizona) können allesamt unter den Top Fünf Scorern der Saison landen.

- Welche Deutschen sind dabei?

Auch deutsche Korbjäger-Hoffnungen wie Power Forward Dom Uhl (Iowa Hawkeyes) oder Big Man Gavin Schilling (Michigan State Spartans) hoffen erneut auf eine erfolgreiche Spielzeit mit ihren Colleges. Insgesamt 20 Deutsche präsentieren sich auf der NCAA-Bühne.

Eine große Zukunft wird dem ehemaligen ALBA-Junior Moritz Wagner vorhergesagt. Im Finalturnier Match Madness lieferte der Big Man mit dem guten Wurf für Michigan Topleistungen ab und spielte sich ins Notizbuch der NBA-Scouts.

Schilling hat mit den Spartans von deutschen Akteuren wohl die besten Titelchancen. Nach einer Knie-OP verpasste er die vergangene Saison, ist jetzt aber wieder voll da.

Makai Mason, der im Sommer 2016 mit der deutschen Nationalmannschaft die EM-Qualifikation absolvierte, kehrt nach einem Fußbruch zu seinen Yale Bulldogs zurück.

Zudem starten insgesamt sechs Talente als Freshmen ihre College-Laufbahn. Einer davon ist Oscar Da Silva. Das Flügeltalent mit dem Einser-Abitur wechselt aus München vom MTSV Schwabing an die renommierte Stanford University.

- Was zeigt SPORT1 US?

SPORT1 US zeigt insgesamt 130 College-Basketball-Spiele LIVE oder zeitversetzt - bis zur "March Madness".

Zum Auftakt der neuen Saison überträgt SPORT1 US zwei Knallerpartien. Startschuss ist in der Nacht auf Mittwoch, 15. November, LIVE ab 1 Uhr mit dem Champions Classic im legendären United Center von Chicago mit Partie der Duke Blue Devils gegen die Michigan State Spartans. Danach folgen ab 3.30 Uhr die Kentucky Wildcats gegen die Kansas Jayhawks.

Dazu präsentiert SPORT1 erstmals auch ausgewählte Spiele live im frei empfangbaren deutschen Fernsehen.

Zudem umfasst die Berichterstattung von SPORT1 US die Early Season Tournaments, die Regular Season, die im Anschluss ausgetragenen Conference Championship Tournaments und die im März und April als March Madness bekannten NCAA Men’s Basketball Championship Tournaments – mit dem NCAA Final Four-Turnier als krönendem Abschluss.

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