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Florida State v Louisville
Cardinals-Quarterback Lamar Jackson (l.) steht nach drei Spielen bereits bei 18 Touchdowns © Getty Images

Louisville zerlegt die hoch gehandelten Florida State Seminoles eindrucksvoll in ihre Einzelteile. Quarterback Lamar Jackson setzt seinen unglaublichen Lauf fort.

Es war ein Tag zu Ehren Muhammad Alis - und der "Greatest of all Time" hätte seine Freude am Auftritt seiner Louisville Cardinals gehabt.

Das College-Football-Team der University of Louisville zerlegte die vor der Partie landesweit an Position zwei gerankten Florida State Seminoles beim 63:20-Sieg in ihre Einzelteile - und dürfte sich damit selbst von Rang zehn weiter nach vorne schieben.

Alles überragender Mann der Cardinals war einmal mehr Quarterback Lamar Jackson: Der Sophomore leistete sich zwar eine Interception, warf aber auch einen Touchdown-Pass - und lief weitere vier Mal selbst in die Endzone. Damit steht Jackson nach nur drei Saisonspielen insgesamt bereits bei 18 (!) Touchdowns.

Schon zur Halbzeit war die Partie beim Stand von 35:10 so gut wie gelaufen, nach dem dritten Viertel führte Louisville dann bereits mit 49:10 - und es kam noch schlimmer für die Gäste.

Louisville ehrt verstorbenen Muhammad Ali

Gut neun Minuten vor Schluss lagen die Noles nach zwei weiteren Touchdowns sogar mit 10:63 zurück. Erst als die Cardinals gegen Ende des Spiels einen Gang herausnahmen, konnte Florida State das Ergebnis zumindest noch etwas erträglicher gestalten.

Rund um die Partie hatte die University of Louisville den im Juni verstorbenen Jahrhundertboxer Muhammad Ali geehrt: Unter anderem war hinter der Endzone in Erinnerung an Alis berühmten Spruch "Float like a butterfly, sting like a bee" ein großer Schmetterling aufgemalt, die Spieler trugen auf ihren Helmen Aufkleber in Schmetterlingsform mit der Aufschrift "Ali".

Sportdirektor Tom Jurich hatte Ali und seine Familie vor dem Spiel als "riesige Unterstützer unseres Programms" bezeichnet: "Wir werden Muhammad Alis Präsenz und Großzügigkeit gegenüber unserem Institut niemals vergessen."

Der in Louisville geborene Ali war nach langjähriger Parkinson-Erkrankung am 3. Juni im Alter von 74 Jahren verstorben.

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