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Die Royals sorgen für die erste World-Series-Heimniederlage San Franciscos nach über zehn Jahren. Hosmer beschenkt sich selbst.

Von Carsten Arndt

München/San Francisco - Die Kansas City Royals sind auf bestem Weg ihre zweite Meisterschaft in der Major League Baseball nach 1985 einzufahren.

In Spiel drei der World Series gewannen die Royals mit 3:2 bei den San Francisco Giants und gingen in der Best-of-Seven-Serie mit 2:1 in Führung. (DATENCENTER: Die Major League Baseball).

Kansas beendete damit eine beeindruckende Serie der Giants, die erstmals seit über zehn Jahren wieder ein Heimspiel in der World Series verloren (Alles zur MLB auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

Zurück zu den Wurzeln

Im Gegensatz zum spektakulären 7:2-Erfolg in Spiel zwei ließen es die Royals dieses Mal offensiv allerdings deutlich ruhiger angehen. (Die MLB World Series LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Stattdessen setzte das Team von Coach Ned Yost auf die Erfolgsformel, die sie als Wildcard-Gewinner in die World Series gebracht hatte, und überzeugten vor allem mit einer starken Defensivleistung.

"Auf diese Art und Weise sind alle unsere Spiele in diesem Jahr gelaufen", sagte Yost: "Wir sind sehr gut darin knappe Vorsprünge zu verteidigen, weil wir diese Situation in diesem Jahr schon oft erlebt haben".

Da auch die Giants nur wenig zuließen, erlebten die Zuschauer ganze vier Innings ohne jeglichen Punkt - so viel wie seit 22 Jahren nicht mehr in der Final-Serie. .

Guthrie überzeugt

Das lag auf Seiten der Royals vor allem an Routinier Jeremy Guthrie, der in Spiel zwei noch geschont wurde.

Guthrie warf gleich zu Beginn Newcomer Tim Hudson aus und nahm sich anschließend auch die folgenden vier Reliever vor.

Alcides Escobar brachte die Gäste währenddessen mit einem Double in Führung - es folgte der beschriebene Leerlauf

Hosmer beschenkt sich selbst

Im sechsten Inning sorgte dann Eric Hosmer an seinem 25. Geburtstag mit einem RBI beim seinem ersten World-Series-Hit, den Alex Gordon zu seinem zweiten Punkt nutzte, für die Vorentscheidung. (SERVICE: SPORT1 erklärt Baseball).

Michael Morse und Brandon Crawford sorgten lediglich für Ergebniskosmetik.

Statistik spricht für Kansas

Damit stehen die Royals kurz vor ihrem zweiten Titel - zumindest wenn man der Geschichte glaubt.

In 37 der 56 Fälle in denen die Serie nach zwei Spielen ausgeglichen war, triumphierte am Ende das Team, das in Spiel drei die Oberhand behielt. (SHOP: Jetzt Baseball-Fanartikel kaufen)

Von einer Vorentscheidung wollen die Royals allerdings noch nichts wissen. "Wir müssen weiter Gas geben. Es wird eine extreme harte Serie werden", sagte Centerfielder Jarrod Dyson.

Mit dem Sieg stellten sie aber zumindest schon mal sicher, dass die Serie - falls nötig - ein weiteres Mal nach Kansas City geht. Die kommenden beiden Spiele finden erneut in Kalifornien statt.

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