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Die Bilder zum Auftakt der World Series zum DURCHKLICKEN

San Francisco fegt die Royals in Spiel 4 der World Series trotz eines Rückstandes vom Feld. Vor allem Hunter Pence brilliert.

Von Eric Böhm

München/San Francisco - Die San Francisco Giants haben die World Series spannend gehalten.

Der siebenmalige Titelgewinner der Major League Baseball setzte sich vor eigenem Publikum mit 11:4 gegen die Kansas City Royals durch und glich in der Best-of-Seven-Serie zum 2:2 aus.

Dabei mussten die Giants schon im dritten Inning ihren Starting-Pitcher Ryan Vogelsong auswechseln, um nicht noch höher als 1:4 in Rückstand zu geraten (Alles zur MLB auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

"Wir geben nie auf, das ist unsere große Stärke. Das beweisen wir schon über die gesamte Saison", sagte Third Baseman Pablo Sandoval, der trotz Magenproblemen auflief.

Giants halten Druck stand

San Francisco war anzumerken, dass Partie Nummer vier für sie ein "Must Win" war. Die Chancen auf die Meisterschaft wären mit einem 1:3-Rückstand rapide gesunken.

"Wir kämpfen, kratzen und beißen bis zum bitteren Ende", betonte Joe Panik. Dem Second Baseman gelang im siebten Inning per Double das vorentscheidende 10:4.

Schon heute geht es an gleicher Stelle für beide Teams um den ersten Matchball (ab 1.20 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Dabei kommt es zum Rematch der Star-Pitcher Madison Bumgarner und James Shields. In Spiel 1 hatte Bumgarner die Giants zu einem 7:1-Erfolg getragen ().

Royals können Vorsprung nicht halten

Die Giants, denen der dritte MLB-Titel innerhalb von fünf Jahren winkt, dominierten das fünfte (2:0), sechste (3:0) und siebte (4:0) Inning. Danach war die Partie entschieden (DATENCENTER: Die Major League Baseball).

Dabei führten die Royals dank ihres besten Schlagmannes Eric Hosmer (3 Hits) nach drei Durchgängen noch deutlich, ehe die Giants angeführt von Hunter Pence wieder zurückkamen.

"Ich dachte, wir hätten das Spiel unter Kontrolle. Irgendwie habe ich sogar gehofft, dass die Serie über sieben Spiele geht. Jetzt sieht es danach aus", sagte Royals-Manager Ned Yost.

Pitcher Petit strickt an seiner Playoff-Legende

Right Fielder Pence schlug ingesamt drei Runs ins Ziel (RBI) und glänzte mit einem fantastischen Fang.

Einwechselwerfer Yusmeiro Petit lieferte zudem drei blitzsaubere Innings. Petit hat nun in den Playoffs 2014 zwölf Innings auf dem Konto, ohne einen einzigen Punkt zugelassen zu haben.

"Wie Petey heute geworfen hat, war unglaublich. Er hat uns gerettet und war für mich der MVP des Spiels", lobte Teamkollege Jeremy Affeldt (SERVICE: SPORT1 erklärt Baseball).

Erster Videobeweis der Series-Historie

Im sechsten Inning kam es zudem zum ersten Viedeobeweis der World-Series-Geschichte. Trotz Challenge der Royals durfte Joaquin Arias nach einem Pickoff-Versuch durch Kansas Citys Catcher Salvador Perez im Spiel bleiben.

Damit leitete Arias beim Stand von 4:4 das entscheidende Inning der Gastgeber mit drei Runs ein. "Es war nicht knapp, aber den Versuch wert", meinte Yost.

Posey stellt Bonds' Rekord ein

Mit seinem 21. RBI in den Playoffs stellte San Franciscos Catcher Buster Posey dann auch noch den Teamrekord des umstrittenen Homerun-Rekordhalters Barry Bonds ein.

Spiel sechs und ein eventuell notwendiges Spiel sieben der 110. World Series finden in Kansas City statt.

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