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Oakland Athletics v Boston Red Sox
Xander Bogaerts (r.) wird zu seinem wichtigen Treffer gegen die Oakland A's beglückwünscht © Getty Images

Nach dem Offenbarungseid gegen Minnesota meldet sich Boston mit dem furiosen Comeback zum Leidwesen der A's eindrucksvoll zurück. Die Standpauke des Managers zeigt Wirkung.

Der Offenbarungseid gegen Minnesota hat die Boston Red Sox offenbar aufgeweckt.

Der achtmalige Gewinner der World Series legte beim 7:4 gegen die Oakland Athletics ein starkes Comeback hin und feierte den dritten Sieg in Folge.

Dabei hatten die Red Sox in der vergangenen Woche mit unerklärlichen Fehlern im Feld und auf den Bases beim 4:8 gegen die Twins eine Wutrede ihres Managers John Farrell provoziert.

Seitdem läuft es plötzlich. Der explizit kritisierte Hanley Ramirez war gegen Oakland entscheidend an dem furiosen achten Inning mit sieben Runs beteiligt. (SERVICE: SPORT1 erklärt Baseball)

Der Outfielder stellte mit seinem Treffer zunächst auf 2:4, ehe er nach einem Double von Xander Bogaerts auch den Punkt zum 4:4 erzielte. Rusney Castillo gelang ein Homerun und ein weiterer Treffer für einen Run (RBI).

"So wie wir das Ding gewonnen haben, könnte der Einfluss auf die weitere Saison noch größer werden als der Sieg selbst", sagte Farrell.

Zum ersten Mal schaffte Boston (27 Siege - 31 Niederlagen) in dieser MLB-Saison einen Sweep (alle Spiele einer Serie), blieb in der American League East aber Vierter.

Der Rückstand auf Spitzenreiter und Erzrivale New York Yankees (32:25) ist freilich noch längst nicht uneinholbar - schließlich stehen noch über 100 Spiele aus.

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