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St Louis Cardinals v Los Angeles Dodgers
Kolten Wong (Nummer 16) klatscht mit Jason Heyward nach dem Sieg der Cardinals bei den Dodgers ab © Getty Images

St. Louis zerlegt das Starensemble der L.A. Dodgers und ist das Maß der Dinge im Baseball. Bei den Red Sox geht es steil abwärts. Ein namhaftes Duo spürt den Gegenwind.

Die St. Louis Cardinals haben einmal mehr gezeigt, warum sie das Maß der Dinge in der MLB sind.

Im Duell zweier Divisionsspitzenreiter der National League schlugen sie Magic Johnsons Starensemble der Los Angeles Dodgers deutlich mit 7:1 (Die MLB LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Pitcher Michael Wacha legte sieben herausragende Innings hin und durfte sich über seinen achten Saisonsieg freuen, weil Jason Heyward und Kolten Wong je zwei Runs ins Ziel schlugen (RBI).

In den vergangenen zwei Jahren hatten die Cardinals (36 Siege - 18 Niederlagen) die Dodgers (31:23) bereits aus den Playoffs geworfen und bauten ihre Führung in der NL Central auf Pittsburgh weiter aus.

Red Sox in der Krise

Die Saison der Boston Red Sox wird immer mehr zum Debakel. Den vorläufigen Tiefpunkt stellte das 4:8 gegen die Minnesota Twins dar.

Mit 4:4 ging es ins neunte Inning, ehe dem erst vor der Saison verpflichteten Pablo Sandoval sein zweiter Fehler des Spiels unterlief. Nach einem überraschenden Bunt von Minnesotas Star Joe Mauer bekam der "Kung Fu Panda" den Wurf seines Catchers Blake Swihart nicht unter Kontrolle.

Brian Dozier erzielte daraufhin den Run zum 5:4 für die Gäste. (SERVICE: SPORT1 erklärt Baseball)

"Das hat niemand von Joe erwartet, damit hat er bei ihnen richtiges Chaos ausgelöst", sagte Teamkollege Torii Hunter, der seinen 200. Homerun im Trikot der Twins erzielte.

Sandoval und Ramirez enttäuschen

Insgesamt leisteten sich die Red Sox drei Fehler und einige fragwürdige Entscheidungen auf den Bases, so ließ sich Hanley Ramirez amateurhaft im siebten Durchgang an der dritten Base ausmachen.

"Das war heute ganz schwacher Baseball von uns. Wir werden das individuell und als Gruppe analysieren. Die Konzentrationsschwächen sind inakzeptabel", wetterte Manager John Farrell.

Vor allem die 183-Millionen-Verpflichtungen Sandoval und Ramirez stecken in der Krise. Sandoval gelangen bei seinen vergangenen 60 Schlagchancen ganze sieben Treffer, Ramirez lässt nach zehn Homeruns im April stark nach - seitdem nur zwei - und spielt im Left Field extrem schwach.

Mit 24 Siegen bei 31 Niederlagen rangiert Boston in der American League East auf dem letzten Rang.

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