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League Championship Series - New York Mets v Chicago Cubs - Game Four
New Yorks Noah Syndergaard feiert das 4:0 in der Championship Series der National League gegen die Chicago Cubs © Getty Images

Die New York Mets peilen gegen Kansas City (Spiel 1, 0.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US) ihren ersten Titel seit 1986 an und vertrauen auf ihr herausragendes Pitcher-Quartett.

Jahrzehnte des Wartens sind bald vorbei.

Wenn die Kansas City Royals und die New York Mets in der 111. World Series den Champion der MLB (Spiel 1 ab 0.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM), geht zumindest für einen Team seine Durststrecke zu Ende.

Die Royals spielen um ihren ersten Titel seit 1985, die Mets haben zuletzt 1986 dank des legendären Asussetzers von Bostons First Baseman Bill Buckner triumphiert. Es war einmal mehr ein Wunder der "Amazing Mets", doch diesmal will es der kleine Stadtrivale der großen New York Yankees nicht auf das Glück ankommen lassen.

Die große Stärke der Metropolitans sind ihre herausragenden jungen Pitcher. Das wilde Quartett - keiner ist älter als 27 Jahre - um Matt Harvey beendete in beeindruckender Manier das Hollywood-Märchen der Chicago Cubs und trifft nun auf die nächste Super-Offensive.

Royals wollen es im zweiten Versuch packen

Kansas City war schon im Vorjahr ganz dicht dran. Mit 2:3 verlor das Team aus Missouri vor eigenem Publikum das entscheidende siebte Finalspiel gegen die San Francisco Giants und damit die Best-of-Seven-Serie 3:4. Die Royals trauerten nach der bitteren Niederlage, nahmen sich aber vor, schnell in die World Series zurückzukehren.

"Vom ersten Trainingstag an sind wir davon ausgegangen, dass wir jetzt hier sind", sagte Manager Ned Yost. Noch einmal will die Mannschaft so dicht vor dem Ziel nicht scheitern. Statistisch sieht es allerdings nicht gut aus. (SERVICE: SPORT1 erklärt Baseball)

Zuletzt ist es den Oakland Athletics 1989 gelungen, direkt im Jahr nach der Finalniederlage Meister zu werden. Die Atlanta Braves zogen 1991 und 1992 den Kürzeren, die Texas Rangers 2010 und 2011.

Mets mit vier Star-Pitchern

New York stand zuletzt vor 15 Jahren im Finale. Manager Terry Collins greift mit 66 erstmals in seiner langen Laufbahn nach dem größten Preis im Baseball. "Es war es wert zu warten", sagt Collins: "Es ist ein besonderer Moment für mich, nach all den Jahren in dieser Serie zu stehen, Baseball ist mein Leben."

Collins hat eine ganze Reihe starker Pitcher zur Auswahl. Flammenwerfer Harvey beginnt beim Auftakt in Kansas City, an gleicher Stelle darf der nicht minder schnell feuernde Jacob de Grom in Spiel zwei ran. Bei den beiden anschließenden Heimspielen sind Rookie Noah Syndergaard und Steven Marz vorgesehen.

Welcher Schläger setzt seine Serie fort?

Ankommen wird es auch auf Daniel Murphy. Der Second Baseman hat in den vergangenen sechs Playoff-Spielen immer einen Homerun geschafft, insgesamt gelangen ihm sieben.

Der Schlagmann mit den meisten Hits in der Meisterrunde ist aber ein anderer. Alcides Escobar, venezolanischer Shortstop der Royals, traf 17-mal und erreichte danach die erste Base. 

"Ich fühle mich im Vergleich zum Vorjahr richtig gut", sagt Escobar: "Wir hatten damals ein wirklich gutes Team, diesmal haben wir ein großartiges Team."

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