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Houston Astros v New York Yankees
Yankees-Manager Joe Girardi im Streitgespräch mit einem Umpire © Getty Images

Die New York Yankees unterliegen den Houston Astros in einem kuriosen Spiel mit 3:5. Die Yankees fühlen sich benachteiligt und spielen die Partie unter Protest zu Ende.

Schlechter Saisonstart in der MLB für den 27-fachen World-Series-Sieger New York Yankees (Die MLB live auf SPORT1 US).

Das Team um Star-Werfer Masahiro Tanaka vergab gegen die Houston Astros die Chance, für das frühe Playoff-Aus in der Vorsaison Revanche zu nehmen und unterlag mit 3:5. Im Oktober vergangenen Jahres unterlagen die Yankees im Wildcard-Spiel der American League Houston vor heimischem Publikum 0:3.

Die spielentscheidende Szene ereignete sich im 8. Inning beim Stand von 2:2. Astros Shortstop Carlos Correa traf einen von Einwechselpitcher Dellin Betances geworfenen Ball nicht richtig, der Ball hoppelte langsam ins Feld zurück und wurde von Betances aufgenommen. Betances konnte Correa jedoch nicht an der ersten Base Aus machen, woraufhin Jose Altuve zur 3:2-Führung der Astros lief.

Yankees legen Protest ein

Was folgte, war ein langer Disput zwischen Yankees-Manager Joe Girardi und dem Home-Plate-Umpire.

In der Zeitlupe war deutlich zu sehen, dass Correa bei seinem Lauf nicht auf der sogenannten Baseline sondern auf dem Gras lief, und so Betances beim Wurf behinderte. Die Referees sahen dies jedoch anders. Kurz darauf gab es noch zwei äußerst strittige Ball-Strike-Calls, die ultimativ zu zwei weiteren Runs für Houston führten.

Die Yankees spielten daraufhin die Partie unter Protest zu Ende. Weil es am Montag aus allen Eimern schüttete, musste die Eröffnungspartie auf Dienstag verschoben werden.

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