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Chris Correa muss hinter Gitter
Chris Correa muss hinter Gitter © Imago

Nachdem ein Mitglied des Trainerstabs der St. Louis Cardinals das Netzwerk eines Konkurrenten hackt, landet er im Gefängnis. Auch den Cardinals drohen Strafen.

Ein ehemaliges Mitglied aus dem Trainerstab der St. Louis Cardinals aus der Major League Baseball (MLB) muss wegen Computerspionage für 46 Monate hinter Gitter und eine Geldstrafe von knapp 253.000 Euro zahlen.

Das Bezirksgericht in Houston sah es als erwiesen an, dass Chris Correa, der bezeichnenderweise für die Beobachtung der Gegner verantwortlich war, von 2013 bis 2014 das Netzwerk des Ligarivalen Houston Astros gehackt hatte. Damit habe sich der ehemalige Scouting-Direktor Zugang zu vertraulichen Informationen wie E-Mails, Statistiken und auch Verträgen verschafft.

Correa wurde nach dem Bekanntwerden der Affäre von den Cardinals entlassen. Dem Klub drohen nun aber ebenfalls Sanktionen seitens der Liga. Der Fall ist mittlerweile an das FBI, die zentrale Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten, übergeben worden. 

Die Cardinals gehören als elfmaliger World-Series-Gewinner zu den ruhmreichsten Teams der MLB, zuletzt ging der Titel 2011 nach St. Louis.

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