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Solche Bilder wird es zukünftig in der MLB nicht mehr geben © Twitter/@Mets

Die MLB reagiert auf die wachsende Transparenz durch die sozialen Medien und verbietet bekannte Aufnahmerituale der Teams. Die Spieler haben ihre eigene Meinung.

Die Major League Baseball geht entschieden gegen die Aufnahmerituale der einzelnen Teams vor. Als Teil eines neuen Arbeitsvertrags untersagt die MLB zukünftig das Verkleiden der Rookies in Frauenkleidern.

Die neue Richtlinie verbietet es den Mannschaften, Spieler zu Handlungen "zu ermutigen", wie sich "als Frau zu verkleiden oder Kostüme zu tragen, die Menschen wegen Rasse, Geschlecht, Nationalität, Alter, sexueller Orientierung, Gender oder anderer Eigenschaften" beleidigen.

Social Media mit ein Grund

Kostüme von Superhelden wie Spider-Man seien derweil weiter erlaubt.

Grund für die Maßnahme sei die gestiegene Anzahl solcher geteilter Bilder in den sozialen Medien. MLB-Vizepräsident Paul Mifsud bezeichnete die Aktionen als "unsensibel und möglicherweise beleidigend gegenüber zahlreicher Gruppen".

Der entsprechende Vertrag soll am Dienstag unterzeichnet werden. Die Spielergewerkschaft kündigte keinen Protest an.

Spieler äußern Kritik

Ross Stripling von den Los Angeles Dodgers teilte als Reaktion bei Twitter ein Foto von sich und seinen Teamkollegen im Cheerleader-Outfit und schrieb wehmütig: "Ich fühle mich geehrt, einer der letzten Spieler überhaupt zu sein, der sich als Frau verkleidet."

Andere Profis wurden dagegen deutlicher. So kommentierte der ehemalige MLB-Profi Kevin Youkilis: "Ernsthaft?! Ich musste ein Hooters-Outfit tragen, als ich in Toronto durch den Zoll ging. Und ich habe es voller Stolz getragen, weil ich Teil der Show war."

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