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St Louis Cardinals v Chicago Cubs
Die Cardinals von Mike Matheny (r.) kommen im Skandal um ausspionierte Daten glimpflich davon © Getty Images

Die MLB bestraft die St. Louis Cardinals für das Ausspionieren von Daten eines Gegners. Doch die Strafe schmerzt nicht sehr - auch wegen eines Deals vor Jahresende.

Die St. Louis Cardinals sind im Datenklau-Skandal mit einem blauen Auge davon gekommen. Mehr als zwei Jahre nachdem ein Cardinals-Mitarbeiter Daten der Houston Astros ausspioniert hatte, fiel nun das Urteil.

St. Louis muss zwei Millionen Dollar nach Houston überweisen sowie seine beiden besten Draft-Picks 2017 abgeben.

"Wir als Organisation, obwohl wir nichts falsch gemacht haben, verstehen, dass der Commissioner eine Entscheidung treffen musste", sagte Manager John Mozeliak. "Das Urteil beeinflusst uns und ich denke, das ist seine Botschaft, dass so etwas nicht wieder passieren darf. Deshalb musste die Bestrafung hart sein."

Urteil trifft Cardinals nicht schwer

Doch die Cardinals kommen glimpflich davon, schließlich handelt es sich nur um die Picks Nummer 56 und 75. Denn die Franchise hatte vor Jahresende ihren Nummer-19-Pick für Free Agent Dexter Fowler abgetreten.

Vor mehr als zwei Jahren hatte der damalige Cardinals-Mitarbeiter Chris Correa Daten der Astros ausspioniert. Dafür wurde er von einem Bundesgericht zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt. Mozeliak betonte nun noch einmal, dass Correa auf eigene Faust und nur in seinem eigenen Interesse gehandelt habe.

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