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Beim Spiel der Minnesota Twins bei den Yankees wird ein kleines Mädchen von einem Ball getroffen und muss ins Krankenhaus. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art.

Beim Spiel zwischen Rekordmeister New York Yankees und den Minnesota Twins um den Berliner Max Kepler (11:3) ist ein junges Mädchen auf der Tribüne von einem über 100 Meilen (knapp 170 km/h) schnellen Baseball im Gesicht getroffen worden.

Das Kind wurde nach Erste-Hilfe-Maßnahmen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht, zunächst gab es keine verlässlichen Informationen zum Zustand. Der Vater des Mädchens, sagte nach einer ersten Untersuchung bei WABC-NY: "Es geht ihr gut." Man könne aber noch nicht abschätzen, ob seine Tochter operiert werden müsse. 

Nach einem Treffer von Yankees-Schlagmann Todd Frazier flog der Ball in die unteren Zuschauerränge und traf das junge Mädchen, das mit seinen Großeltern im Stadion war. In diesem Bereich gibt es keine Schutznetze. Zahlreiche Spieler knieten nach dem Unglück auf dem Platz und schauten betroffen Richtung Tribüne.

"Es war schlimm"

"Ich habe alles gesehen. Es war schlimm. Hoffentlich geht es ihr gut", sagte Frazier unter Tränen. "Ich wünschte, es wäre nie passiert. Es ist hart, daran beteiligt zu sein. Ich musste an meine Kinder denken." Nicht nur er war geschockt von diesem Vorfall. Auch sein Teamkollege Matt Holliday weinte.

Erneut wurden Rufe nach mehr Sicherheitsmaßnahmen im Yankees Stadium laut. Erst im Juli war dort ein Fan von einem Foul Ball getroffen worden und musste medizinisch versorgt werden. Im Mai gab es einen ähnlichen Vorfall. Der Klub beschäftigt sich nach eigenen Angaben bereits mit Plänen zum Ausbau der Sicherheitsnetze. 

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