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Danny Ferry sprach abfällig über Luol Deng
Danny Ferry sprach abfällig über Luol Deng © getty

Der Rassismus-Skandal bei den Atlanta Hawks weitet sich aus.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass der Mehrheitseigentümer des Teams von Nationalspieler Dennis Schröder, Bruce Levenson, seinen Vereinsanteil wegen rassistischer Aussagen in einer E-Mail verkaufen werde.

Nun wird auch General Manager Danny Ferry bestraft.

Er soll sich über den britischen Forward Luol Deng abfällig geäußert haben.

Ferry sagte der Besitzergruppe der Hawks laut dem lokalen Fernsehsender "WSB-TV", Deng trage "einen kleinen Afrikaner in sich", was nicht unbedingt schlecht sei, aber der gebürtige Sudanese sei ein "zweigesichtiger Lügner und Betrüger".

Dies gehe aus einem Brief eines anderen Co-Besitzers der Hawks, Micheal Gearon Jr., vor, der "WSB-TV" vorliegt.

Vereinssprecher Garin Narain bestätigte, dass erst die Untersuchung dieser Äußerungen Ferrys überhaupt die ebenfalls belastete, zwei Jahre alte E-Mail von Bruce Levenson zutage befördert hatte. Ferry entschuldigte sich noch am Dienstag.

Er sagte aber, er habe mit diesen Aussagen nur Kommentare anderer über Deng wiederholt.

"Ich habe diese Kommentare während eines Telefongesprächs wiederholt, als es um die Verpflichtung Dengs ging. Sie spiegeln nicht meine eigenen Ansichten wieder", wird Ferry in einer Presseerklärung der Hawks zitiert.

Demnach soll Ferry nur Aussagen von Scouts wiedergegeben haben.

Über die Art der Strafe machte der Verein keine Angaben.

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