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Tony Parker (M.) wurde 2007 als MVP der NBA-Finalserie ausgezeichnet
Tony Parker spielt seit 2001 für die San Antonio Spurs

Die San Antonio Spurs haben das zweite Spiel auf europäischem Boden gewonnen.

In Istanbul behielt der NBA-Champion gegen Fenerbahce Ülker mit 96:90 (47:40) die Oberhand und rehabilitierte sich für die Niederlage bei ALBA Berlin. 

In der Ülker Sports Arena sahen 12.191 Zuschauer ein verhaltenes erstes Viertel. Beiden Teams fehlte zu Beginn der Rhythmus, einzig Tim Duncan ragte mit 13 Punkten in den ersten zwölf Minuten heraus. Mit 29:21-Führung ging San Antonio in den zweiten Abschnitt.

Coach Gregg Popovich bot mit Tony Parker und Duncan zwei der Superstars in der ersten Fünf auf. Manu Ginobili indes kam früh von der Bank zum Einsatz.

Die drei Spurs-Urgesteine bekamen wie schon in Berlin viel Einsatzzeiten. Finals-MVP Kawhi Leonard saß zwar auf der Bank, wurde aber nicht eingesetzt.

Die Partie nahm in Viertel zwei merklich an Fahrt auf, sowohl der NBA-Champion als auch der türkische Meister zeigten ansehnliche Spielzüge. Sieben Punkte trennten die mutigen Türken zur Halbzeit von den nicht immer überzeugenden Spurs.

Fenerbahce präsentierte sich im dritten Viertel dagegen noch engagierter - und bewies Zug zum Korb. 30 Punkte erzielten die Schützlinge von Coach Zeljko Obradovic, vor allem Jan Vesely wusste zu dieser Phase zu überzeugen.

Bei 64:63 führten die Gastgeber sogar kurz, es sollte jedoch die letzte Führung bleiben. San Antonio sammelte 28 Zähler und hielt den Euroleague-Gegner des FC Bayern auf Distanz.

Den letzten Abschnitt spielten die Texaner fokussiert herunter und fuhren schließlich den ersten Erfolg auf ihrer Europareise ein.

Bester Werfer in Reihen der Spurs war Duncan (23 Punkte), der Franzose Parker steuerte 22 Punkte bei. Andrew Goudelock kam als bester Werfer Istanbuls auf 30 Punkte.

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