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Chandler Parsons wechselte vor der Saison von Houston nach Dallas

München und Dallas - Die Dallas Mavericks ballern die unterirdischen Philadelphia 76ers aus der Halle. Dirk Nowitzki ist der Topscorer der Texaner.

Als hätte es in den letzten Tagen nicht schon genug Rekorde in Dallas gegeben (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Dirk Nowitzkis Ehrung zum besten internationalen Korbjäger der NBA-Geschichte ist gerade erst vorüber, da liefern die Dallas Mavericks und der deutsche Superstar das nächste Highlight ab.

Gegen die Philadelphia 76ers feierten die Mavs ein wahres Schützenfest.

Die Texaner feuerten das bislang noch sieglose Kellerkind der Eastern Conference (0-8) mit 123:70 aus der Halle und sorgten mit dem 53-Punktevorsprung für den höchsten Sieg der Klubgeschichte (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Dirk Nowitzki erzielte als Topscorer 21 Punkte und lieferte zusätzlich vier Assists und drei Rebounds für die Mavericks ab.

"Der Trainer hat uns gewarnt", erklärte Nowitzki: "Er sagte, dass sie nicht alle 82 Saisonspiele verlieren und irgendwann ein paar Spiele gewinnen werden. Wir waren gut vorbereitet."

Jeder Spieler von Head Coach Rick Carlisle kam bei der Klatsche gegen Philly zum Einsatz und konnte punkten (Alles zur NBA auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

Bereits nach dem ersten Viertel stand es 38:10, doch die Mavs legten auch in den zweiten zwölf Minuten kräftig nach und schraubten die Führung bereits zur Halbzeit auf 44 Zähler (73:29).

Statistik zum Vergessen

Selbst wenn die Mavericks in der zweiten Hälfte keinen einzigen Punkt mehr gemacht hätten, Nowitzkis Team hätte die Partie dennoch mit drei Zählern Vorsprung gewonnen.

Bei so einer entspannten Führung ist auch mal Zeit für einen Selfie.

Nowitzki war aber auch zur Halbzeit noch nicht entspannt.

"Wir waren in der Pause trotzdem besorgt", so der Würzburger: "Schließlich waren wir gegen Boston auch mit 30 Punkten vorne und ehe wir uns versahen, mussten wir doch noch um den Sieg kämpfen."

"Werden uns an dieses Spiel erinnern"

Einziger Lichtblick bei den erschreckend schlechten 76ers war das Comeback von Michael Carter-Williams.

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Der Rookie des Jahres 2014 kehrte nach seiner Schulter-Operation im Sommer erstmals auf das Parkett zurück und war direkt mit 19 Punkten, acht Rebounds und fünf Assists Phillys bester Spieler.

"Niemand in unserer Kabine wird sich an solche Klatschen gewöhnen, niemand wird sich mit Verlieren abfinden", ärgerte sich "MCW" nach seinem Comeback: "Wir werden uns an dieses Spiel sehr lange erinnern."

Durch die Pleite gegen Dallas kassierte Philadelphia bereits die fünfte Niederlage mit 50 oder mehr Punkten Unterschied ? trauriger Rekord in der NBA-Geschichte.

Philadelphias Head Coach Brett Brown verglich das Spiel mit einer Foltermethode.

Ballverluste bis zum Abwinken

"Die guten Nachrichten, morgen ist schon das nächste Spiel. Die schlechten Nachricht, diese Partie bleibt trotzdem", so Brown: "Es ist wie Wasser, dass dir tropfenweise auf die Stirn klatscht - und du kannst dich nicht verstecken."

Neben Nowitzki punkteten mit Chandler Parsons (14), Monta Ellis (17), Brandan Wright (14) und Charlie Villanueva (10) vier weitere Mavs zweistellig.

Insgesamt gab Dallas 33 Assists und profitierte zusätzlich von 27 Turnovern der 76ers.

"Unsere Jungs haben hart gespielt, das steht am Ende über allem", lobte Carlisle seine Mavs: "Sie haben sich konzentriert und zusammen gespielt. Diesmal gab es keine Unaufmerksamkeiten."

Die Mavericks verbessern mit dem zweiten Sieg in Serie ihre Bilanz auf 6-3 und klettern in der Western Conference auf Platz fünf.

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