Dallas - Dirk Nowitzki läuft in der Crunch-Time heiß, Chandler ist von New York nicht zu stoppen. Zwei Ex-Mavs tragen die Knickerbockers.

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Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben ihre zwei Spiele dauernde Pleitenserie in der NBA mit einem Krimi gegen die New York Knicks beendet .

Der Meister des Jahres 2011 besiegte die Knickerbockers nach Verlängerung 109:102 (42:42, 95:95) und sicherte sich so den elften Saisonsieg.

Nowitzki war gegen die Knicks, die weiter ohne den verletzten Superstar Carmelo Anthony spielen mussten, mit 30 Punkten der Topscorer - was Saisonbestleistung bedeutet.

15 Zähler erzielte der Würzburger dabei im letzten Viertel und in der Verlängerung.

Ein Ex-Knickerbocker war an diesem Abend ebenfalls nicht zu stoppen ? naja außer vielleicht mit einem Betäubungsgewehr, wie es Nowitzki formulierte.

Center Tyson Chandler sorgte für 17 Punkte und 25 Rebounds und dominierte für Dallas die Zone (Alles zur NBA auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

Chandler droht den Kollegen

"Er war komplett aufgedreht", beschrieb Nowitzki seinen alten und neuen Kollegen: "Diesen Sieg wollten wir ihm unbedingt schenken."

Chandler spielte die Bedeutung der Partie hinterher etwas herunter.

"Natürlich schaut man vor der Saison in den Kalender und sieht nach, wann es gegen den Ex-Klub geht", so der 32-Jähirge: "Wenn die Saison dann aber mal läuft, ist es nicht mehr eine so große Sache."

Eine Niederlage wäre aber dennoch keine gute Idee gewesen: "Ich habe die Jungs gewarnt. Sollte das die nächste Pleite werden, braucht ihr euch nicht in die Kabine trauen."

Während die Mavs in der Halbzeit das weiter Vorgehen beim Stand von 46:42 besprechen?

Auf der Gegenseite waren es die Ex-Mavericks-Spieler, die der Partie ihren Stempel aufdrückten.

Der wiedergenesene Aufbauspieler Jose Calderon traf sieben Dreier und brachte es auf 21 Punkte und zehn Assists, Center Samuel Dalembert erzielte mit 13 Punkten und 13 Rebounds sein erstes Double-Double der Saison.

"Das hat nichts damit zu tun, dass es gegen Dallas geht. Ich bin einfach wieder gesund und komme wieder in einen Rhythmus", erklärte Calderon, der den Saisonstart mit einer Wadenverletzung verpasste.

Schwache Quote aus der Distanz

Calderon und Dalembert wurden im Sommer für Raymond Felton, der weiterhin verletzt ausfällt, und Chandler im Trade nach New York geschickt.

J.R. Smith, der die Partie mit einem langen Zweier ins Gesicht von Al-Farouq Aminu in die Overtime schickte, kam auf 15 Punkte.

Dallas, das nach wie vor mit gut 109 Punkten im Schnitt das beste Offensiv-Team der NBA stellt, musste sich gegen New York auf die Freiwürfe verlassen.

Nur vier von 31 Distanzwürfen fanden ihr Ziel, Chandler Parsons unter anderem schoss bei acht Versuchen sieben Fahrkarten.

"Keine Ahnung woran es gelegen hat", gab sich Nowitzki ratlos: "Wir haben die Würfe genommen, die sich uns geboten haben. Das waren keine schlechten Schüsse."

Umso erfreulicher die Freiwurfquote, denn 29 von 38 Würfen (76,3%) fanden ihr Ziel und machten gegen die Knicks den Unterschied.

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