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LeBron James wurde bereits viermal zum MVP der NBA gekürt

LeBron James hat den Cleveland Cavaliers in neuer Rolle als Regisseur den zweiten Saisonsieg beschert.

Nach zuvor zwei Pleiten gelang bei den Denver Nuggets ein 110:101 (58:45)-Auswärtserfolg. Der Ex-MVP sammelte neben 22 Punkten auch herausragende elf Assists (alles zum US-Sport jeden Donnerstag um 18 Uhr bei "Inside US Sports" auf SPORT1).

Nach dem desaströsen Auftritt in Utah zwei Tage zuvor (6 Assists als Team) spielte James zeitweise Point Guard und bezog die Mitspieler mehr in den Angriff ein.

Diesmal ging 25 von 40 Treffern eine Vorarbeit voraus. Trotz eher schwacher Wurfquoten (26 Prozent von der Dreierlinie) führten die Cavaliers im dritten Viertel bereits mit 21 Punkten.

Aufgrund eines leichtsinnigen Schlussviertels kam Denver noch etwas näher. Kevin Love steuerte 19 Zähler sowie acht Rebounds bei. Bei den Nuggets verbuchte Randy Foye 28 Punkte.

Trotz seiner besten Saisonleistung musste Dennis Schröder mit den Atlanta Hawks in einem Overtime-Drama die dritte Niederlage im vierten Spiel einstecken.

Nach zweimaliger Verlängerung setzte es ein 119:122 (110:110, 97:97, 50:47) bei den Charlotte Hornets. Schröder kam in 14 Minuten auf zehn Punkte und zwei Steals.

Bester Akteur der Hawks war Point Guard Jeff Teague (22 Zähler, 15 Assists), aber Neuzugang Lance Stephenson (17 Punkte, 13 Rebounds) schoss die Hornets per irrem Dreier mit Brett und der Schlusssirene zum Sieg.

Center Al Jefferson stellte mit 34 Zählern eine persönliche Saisonbestleistung auf.

Die Memphis Grizzlies bleiben eines von drei ungeschlagenen Teams in der NBA. Bei den Oklahoma City Thunder fuhren sie mit 91:89 (49:40) ihren sechsten Sieg ein.

Im Rematch der vergangenen Playoffs verpasste Serge Ibaka mit der Sirene den Siegtreffer für die verletzungsgeplagten Gastgeber. Reggie Jackson war mit 22 Punkten erfolgreichster Werfer.

Auf Seiten der Grizzlies markierte Spielmacher Mike Conley Jr. 20 Zähler. Die Thunder (erst ein Sieg) müssen unter anderen ohne ihre Superstars Kevin Durant und Russell Westbrook auskommen.

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