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Die San Antonio Spurs haben das mit Spannung erwartete vermeinliche Gipfeltreffen der NBA bei den Cleveland Cavaliers gewonnen.

Der Meister des vergangenen Jahres feierte gegen das Team um die Superstars LeBron James und Kevin Love beim 92:90 den siebten Saisonsieg und kommt nach dem fünften Erfolg aus den letzten sechs Spielen allmählich ins Rollen.

Die Cavs liegen mit nun je fünf Siegen und Niederlagen weiter hinter den Erwartungen zurück.

Vor allem James und Love konnten sich bei den Gastgebern offensiv nicht gewohnt entfalten und brachten es gemeinsam nur auf 25 Zähler. Love steuerte neben seinen zehn Punkten, elf Rebounds und fünf Assists bei, James (15 Punkte) verteilte neun Vorlagen.

Center Anderson Varejao war mit 23 Punkten und elf Rebounds Topscorer, Kyvrie Irving erzielte 20 Zähler.

Bei den Spurs kamen Boris Diaw und Oldie Tim Duncan (zusätzlich zehn Rebounds) jeweils auf 19 Punkte.

Es entwickelte sich über 48 Minuten ein knapper Schlagabtausch, in welchem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.

In der Schlussphase, in welcher die Führung mehrmals wechselte, unterlief den Cavs 34 Sekunden vor dem Ende dann der spielentscheidende Fehler.

Beim Stand von 88:89 aus Sicht der Hausherren und Einwurf Seite für die Cavs wollten James und Varejao den Angriff schnell abschließen, der Pass des Brasilianers für James war allerdings viel zu ungenau, so dass der Ball statt in den Händen des Superstars im Seitenaus landete.

Auf der Gegenseite sorgte Manu Ginobili mit einem leichten Layup für die Entscheidung zugunsten der Texaner.

Die Los Angeles Lakers haben derweil offenbar die Formel zum Erfolg gefunden.

Beim 98:92 bei den Houston Rockets verließen Kobe Bryant und Co. zum zweiten Mal in Folge als Sieger das Parkett. In den letzten 83 Sekunden der Partie legten die Lakers einen starken Schlussspurt hin und verwandelten einen 89:92-Rückstand noch in den 98:90-Erfolg.

Bryant war mit 29 Punkten wieder einmal Topscorer für die Kalifornier. Bei den Gastgebern, die ohne Ex-Laker Dwight Howard antraten, erzielte James Harden 24 Zähler.

Einen echten Krimi erlebte Bucks-Coach Jason Kidd bei seiner Rückkehr nach Brookyln. Erst nach drei Verlängerungen stand der 122:118-Erfolg Milwaukees gegen die Nets fest.

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