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LeBron James und die Cleveland Cavaliers verloren gegen die Washington Wizards das dritte Spiel in Serie

Superstar LeBron James und seine hochgelobten Cleveland Cavaliers haben in der NBA die dritte Niederlage in Serie kassiert und haben nach dem 78:91 (42:55) gegen die Washington Wizards eine negative Bilanz.

Mit fünf Siegen und sechs Niederlagen stehen die Cavs im schwachen Osten nur auf dem 7. Platz, Washington (8:3) festigte dagegen Rang zwei hinter den Toronto Raptors.

Clevelands Offensive um die Big Three James, Kyrie Irving und Kevin Love implodierte im letzten Viertel förmlich, in den letzten neun Minuten des Spiels gelang dem vermeintlichen Top-Team nicht ein einziger Treffer aus dem Feld.

Irving und James legten dabei immerhin noch 22 Zähler auf, Love enttäuschte dagegen mit nur acht Punkten und vier Ballverlusten.

Gerade James zeigte sich im 4. Viertel aber frustriert und ließ bisweilen Einsatz vermissen, wofür sich der "Chosen One" anschließend auch selbst geißelte. Die Körpersprache des Teams sei "nicht gut" gewesen, gab der "King" zu Protokoll, nachdem er mehrfach nur in die Defense zurückgetrabt war, und räumte ein, das sei "kein gutes Beispiel" für einen Leader.

Der Superstar steht zum ersten Mal seit 2007/2008 zu diesem Zeitpuntk der Saison wieder mit einer negativen Bilanz da und zog bei der Erklärung des Stolperstarts seiner Cavs eine erstaunliche Parallele.

"Das ist wie ein Rebuild. Wir waren als Team letztes Jahr noch nicht zusammen. Jetzt haben wir die gleichen Probleme wie die Philadelphia 76ers oder die Miami Heat, weil wir neue Spieler zusammenbringen müssen", erklärte der vierfache MVP.

Die 76ers sind nach einhelliger Meinung das eindeutig schwächste Team der NBA, immer noch sieglos und stehen aktuell bei einer Bilanz von 0:12.

"Natürlich ist das Talentlevel unterschiedlich, aber wir haben ein neues System, einen neuen Coach, neue Spieler", gab James zu bedenken: "Ich wusste, dass meine größter Herausforderung sein wird, Geduld zu beweisen. Gleichzeitig will ich jetzt gewinnen. Das ist ein schmaler Grat."

Bei den Wizards dagegen trumpfte Point Guard John Wall mit 28 Punkten, sieben Assists und sechs Rebounds groß auf. Sein wiedergenesener Backcourt-Partner Bradley Beal steuerte von der Bank 12 Zähler, fünf Bretter und fünf Vorlagen bei.

Die Atlanta Hawks von Dennis Schröder verzockten gegen die Detroit Pistons zwar eine 19-Punkte-Führung, siegten dank der Saisonbestleistung von Jeff Teague mit 28 Punkten aber am Ende dennoch deutlich mit 99:89 (50:40).

Schröder lieferte mit sechs Punkten und zwei Assists in 14 Minuten Spielzeit eine eigentlich unauffällige Leistung ab, mit dem Deutschen auf dem Feld kassierten die Hakws allerdings satte 16 Punkte Differenz von Detroit. Dabei leistete sich Schröder nur zwei Ballverluste.

Neben Teague machte sich bei Atlanta vor allem Paul Millsap mit 15 Punkten und 12 Rebounds um den Sieg verdient. Detroits Topscorer war Josh Smith mit 16 Zählern.

Die Hawks stehen im Osten mit einer verbesserten Bilanz von sechs Siegen zu fünf Niederlagen auf dem 4. Platz, Detroit (3:10) ist nach der vierten Pleite in Serie dagegen Drittletzter.

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