Dallas und München - Dirk Nowitzki steht bei der ersten Pleite der Mavs nach fünf Siegen neben sich. Rick Carlisle hadert mit sich und dem Westen.

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Dirk Nowitzki hat sich seine Rückkehr nach der Verschnaufpause gegen die Milwaukee Bucks sicher anders vorgestellt (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

"Wir müssen besser in die Spiele reinkommen und dürfen dem Gegner nicht immer hinterher jagen", haderte der 36-Jährige nach dem 106:118 (57:69) seiner Dallas Mavericks gegen die Phoenix Suns: "Das kostet eine Menge Energie."

Carlisle übernimmt Verantwortung

Die Mavericks ließen in den ersten zwölf Minuten 40 Punkte zu und gerieten so von Beginn an ins Hintertreffen. 65 Prozent Wurfquote der Suns in der ersten Hälfte sprechen für die mangelhafte Defensivleistung des NBA-Champions von 2011 (Alles zur NBA auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

Dallas-Coach Rick Carlisle nahm nach der Partie die Schuld auf sich: "Ich übernehme die Verantwortung für die Leistung. Ich muss meine Jungs besser darauf vorbereiten, als ich es getan habe. Wir waren der Aufgabe nicht gewachsen, vor allem im ersten Viertel."

Besonders Phoenix' Backcourt stellte die Texaner immer wieder vor Probleme

Nowitzki ohne Zielwasser

Suns-Guard Goran Dragic überzeugte mit einem Double-double (28 Punkte, 13 Assists) ebenso wie Eric Bledsoe (19 Punkte, 7 Assists) und Gerald Green von der Bank (15 Punkte). Außerdem gelang Markieff Morris mit 22 Punkten und 10 Rebounds ein Double-double.

Dirk Nowitzki erwischte hingegen einen rabenschwarzen Abend: Zwei von zehn verwandelte Versuche bedeuteten seine schwächste Wurfleistung der bisherigen Saison. So kam der Würzburger auf lediglich 10 Punkte und 4 Rebounds.

"Ich habe nicht einen Dreier genommen. Dabei werfe ich immer ein paar", sagte Nowitzki und lobte den Gegner: "Man muss ihnen Respekt zollen. Sie haben mir einfach keinen Raum gelassen."

Ellis wieder bester Werfer

Selbst bei Pick and Rolls blieben die Suns eng am Deutschen. So eng, dass er den Eindruck hatte, "sie würden lieber Monta zum Korb ziehen lassen als mich aus den Augen zu verlieren".

Zwar kamen die Mavericks angeführt von Monta Ellis (33 Punkte) im Schlussviertel noch einmal bis auf fünf Zähler heran, doch die Suns ließen nichts anbrennen und beendeten so die Serie der Hausherren nach fünf Siegen in Folge.

Carlisle hadert mit starkem Westen

Eine Serie, die Dallas in der unbarmherzigen Western Conference kaum nach vorne spülen konnte: Mit mehr als soliden 15:6 Siegen sind die Mavericks lediglich Siebter. Im Osten würde die selbe Bilanz für Rang zwei knapp hinter Spitzenreiter Toronto reichen.

"Um ehrlich zu sein: Man holt im Osten vier Siege in Folge, kommt zurück und hat absolut keinen Boden in der Conference gut gemacht. Das ist ein Fakt", konstatierte Carlisle, der daraus schlussfolgert: "Wir haben keine andere Wahl als weiterzumachen und Siege einzufahren."

Die nächste Chance dafür haben die Mavericks in der Nacht von Sonntag auf Montag. Dann warten erneut die Milwaukee Bucks.

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