München - Auch die Bulls können die Warriors nicht stoppen. Die Kalifornier stellen einen neuen Rekord auf und haben Lust auf mehr.

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"Ich habe einfach nur Glück."

Mit diesen Worten fasste Steve Kerr die derzeitige Situation bei seiner ersten Station als Head Coach in der NBA zusammen.

Kurz zuvor stellte Kerr mit seinen Golden State Warriors durch ein 112:102 (61:49) gegen die Chicago Bulls einen neuen Franchise-Rekord auf. Für die Kalifornier war es der zwölfte Sieg in Serie. Elf Siege am Stück schafften die Warriors zuletzt um den Jahreswechsel 1971/1972.

"Sie sind einfach zu coachen. Sie sind wirklich talentiert. Sie sind nicht egoistisch", zählte Kerr die Vorzüge seines Teams auf (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Green mit Bestwert

Auch Forward Draymond Green, der mit 31 Punkten gegen die Bulls einen neuen persönlichen Bestwert aufstellte, war begeistert von der Leistungsexplosion seines Teams: "Wir reden über ein Franchise, das historisch bekannt dafür war, zu verlieren. Die neuen Besitzer haben die ganze Organisation grundlegend geändert."

Einen einzigen NBA-Titel gewannen die Golden State Warriors bislang. Doch der liegt bereits 39 Jahre zurück. Nun sind die Warriors drauf und dran, sich aussichtsreich für die Playoffs in Position zu bringen. Die Western Conference führen sie mit einer Bilanz von 17:2 Siegen an (Alles zur NBA auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

Green: "Haben noch eine Menge im Tank"

Und Green sieht noch Luft nach oben: "Wir fühlen, dass wir noch eine Menge im Tank haben."

Zuletzt setzte es für Golden State in Chicago elf Pleiten in zwölf Spielen. "Es war grauenhaft. Wir wurden nicht nur besiegt, sondern regelrecht vermöbelt", erinnerte sich Stephen Curry (19 Punkte, 6 Rebounds, 7 Assists).

Diesmal dominierten die Gäste von Beginn an. Zwar kamen die Bulls im dritten Viertel noch einmal heran und gingen sogar in Führung, doch mit einem starken Schlussabschnitt (33:22) entschieden die Warriors das Spiel schließlich für sich.

Rose mit Protest und schwacher Leistung

Derrick Rose sorgte vor allem beim Aufwärmen vor der Partie mit einem Protest-Shirt für Aufregung (News). Auf dem Court lief dann beim Superstar der Bulls wenig zusammen. Nur zwei von elf Versuchen traf er aus dem Feld. Gerade einmal einer von sieben Dreierversuchen wollte fallen.

Jimmy Butler war mit 24 Punkten bester Werfer der Hausherren, die im Osten den fünften Platz belegen.

SPORT1 blickt auf weitere Partien der NBA aus der Nacht:

• Los Angeles Clippers - New Orleans Pelicans 120:100 (54:54)

Ihren siebten Sieg in Folge feierten die Los Angeles Clippers gegen die New Orleans Pelicans.

Blake Griffin war mit 30 Zählern bester Werfer auf dem Court. Chris Paul gelang ebenso ein Double-Double (18 Punkte, 16 Assists), wie Ömer Asik von den Pelicans (10 Punkte, 10 Rebounds). Bei New Orleans kam Anthony Davis auf 26 Zähler.

"Wir haben den Ball gut bewegt. Jeder konnte scoren. Es hat Spaß gemacht. Aber es war nicht genugt", haderte Davis nach der Partie.

• Houston Rockets - Phoenix Suns 100:95 (60:41)

Auch ohne All-Star Dwight Howard schlugen die Houston Rockets die Phoenix Suns mit und schoben sich damit auf Rang zwei im Westen. Für die Texaner war es der siebte Sieg im neunten Spiel ohne Howard, der wegen einer Knieverletzung fehlte.

Bester Werfer der Rockets war Trevor Ariza mit 19 Punkten.

Auch Forward Donatas Motiejunas Double (16 Punkte, 11 Rebounds) und Superstar James Harden (15 Punkte, 12 Rebounds) überzeugten mit Double-Doubles. Für die Suns gelangen Eric Bledsoe 23 Punkte.

"Wenn unser komplettes Team wieder an Bord ist, werden wir ein echtes Problem für die anderen", ist sich Harden nach dem Sieg sicher.

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