München - Dennis Schröder gelingt ausgerechnet gegen LeBron James sein erstes Double-Double. Dirk Nowitzki überzeugt gegen die Pistons.

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Dennis Schröders Atlanta Hawks wollte einfach alles gelingen.

Beim deutlichen 127:98 (65:60) gegen LeBron James und seine Cleveland Cavaliers konnte auch der Ausfall von Starting Point Guard Jeff Teague die Hawks nicht stoppen. Starke 64,5 Prozent aller Würfe fielen bei den Gästen aus Georgia.

Auch Teague-Vertreter Dennis Schröder war mit vier von sechs verwandelten Versuchen aus dem Feld treffsicher. Am Ende gelang ihm mit zehn Punkten und zehn Assists sein erstes Double-Double in der NBA überhaupt (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Mack stellt Schröder in den Schatten

Dass er als Starter dennoch nur auf 22 Einsatzminuten kam, lag an Atlantas bislang unauffälligem dritten Point Guard, der in Teagues Abwesenheit groß aufspielte: Shelvin Mack versenkte alle seiner sechs Dreier und war mit 24 Punkten am Ende Top-Scorer der Partie (Alles zur NBA auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

"Im ersten Duell haben wir kräftig Prügel bezogen. Das war kein gutes Gefühl. Wir wollten zurückschlagen und zeigen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind", erklärte Mack die Revanche-Gelüste nach der klaren 94:127-Niederlage beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison.

Dabei sah es zunächst nach einer erneuten Lehrstunde für die Hawks aus: Nach dem ersten Viertel führte Cleveland vor heimischer Kulisse mit 34:26. Doch mit allein fünf versenkten Dreiern im zweiten Viertel drehte Mack die Partie noch vor der Halbzeitpause.

James: Hawks wie die Spurs

Noch dominanter waren die Gäste schließlich im dritten Viertel, in welchem sie ihre Führung auf 95:75 ausbauten. Groß genug, als dass LeBron James (21 Punkte, 3 Rebounds, 2 Assists) bei der höchsten Saisonpleite seiner Cavaliers das komplette Schlussviertel auf der Bank saß.

"Wir haben gegen ein gut gecoachtes Team gespielt. Ihr System erinnert mich an San Antonio. Sie bewegen den Ball viel und bringen dich in unangenehme Situationen", adelte James den Auftritt der Hawks.

Ebenfalls ein Double-Double gelang Dirk Nowitzki beim souveränen 117:106 (53:51) seiner Dallas Mavericks bei den Detroit Pistons.

Nowitzki erklärt Auswärtsstärke

18 Punkte und zehn Rebounds steuerte der Deutsche zum zweiten Auswärtssieg binnen 24 Stunden bei. "Es scheint so, als würden wir auswärts von Anfang an mit mehr Entschlossenheit auftreten. Manchmal wirkt es, als würden wir zu Hause zu entspannt in die Partie gehen", begründete Nowitzki die bärenstarke Auswärtsbilanz seines Teams (9:2 Siege).

Als Volltreffer erweist sich immer mehr Neuzugang Chandler Parsons, der mit 32 Punkten gegen Detroit noch vor Monta Ellis (25 Punkte) bester Werfer war. Bei den Pistons war Andre Drummond mit 19 Zählern der gefährlichste Mann.

Direktes Duell in der kommenden Woche

"Ich wusste, dass der Knoten platzen würde. Es war nur eine Frage der Zeit", so Parsons: "Ich gewöhne mich an die Jungs und sie wissen inzwischen, wo ich mit dem Ball am besten bin."

Mit einer Bilanz von 19:8 Siegen stehen Nowitzkis Mavericks im Westen auf dem sechsten Platz. Dennis Schröders Hawks (18:7) sind im Osten Dritter. Die Teams der beiden Deutschen sind in Topform. Am Dienstag kommt es dann zum direkten Duell.

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