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Kevin Seraphin schnappte sich gegen Houston fünf Rebounds
Kevin Seraphin schnappte sich gegen Houston fünf Rebounds © Getty

Die Washington Wizards haben mit Ach und Krach den Sieg aus Houston entführt und durch das 104:103 den 22. Saisonsieg eingefahren.

Bradley Beals 33 Punkte sowie eine starke Leistung von Routinier Paul Pierce (21) sorgten vor dem Schlussabschnitt für eine komfortable Elf-Punkte-Führung der Hauptstädter, doch Houston wollte noch nicht klein beigeben.

Allen voran Rockets-Star James Harden stemmte sich gegen die drohende Pleite.

Der Weltmeister 2014 brachte es wie Beal auf 33 Punkte und sorgte mit seinem Dreier zum 103:104 weniger als eine Sekunde vor der Schlusssirene noch einmal für ein kurzes Zittern bei den Wizards.

Vor allem in den ersten drei Vierteln dominierte Washington die Hausherren, die bereits nach 48 Sekunden vor eine schwere Aufgabe gestellt wurden: eine neue Korbanlage musste her.

An Houstons Korb hing der Ring schief, alle Reparaturversuche scheiterten, und so entschieden die Schiedsrichter, die komplette Anlage auszutauschen.

Nach 30 Minuten konnte die Partie fortgesetzt werden und ein kleines Deja-vu beschlich die Teams.

Denn es war bereits die zweite Spielverzögerungs-Episode zwischen Houston und Washington

Im Januar 2014 startete das Duell wegen eines Lochs im Hallendach und einer dicken Pfützen auf dem Parkett mehr als eine halbe Stunde später.

Washington kam mit dem neuen Ring deutlich besser zu Recht, und John Wall (13 Punkte, 12 Assists) schraubte mit verbleibenden 4:22 Minuten im dritten Viertel die Führung auf 18 Punkte.

Harden, zuvor zum Spieler der Woche in der Western Conference gewählt, gab anschließend mit 19 Punkten noch einmal alles, doch auch er konnte die neunte Saisonniederlage seiner Raketen nicht verhindern.

Houstons Trevor Ariza brachte es im Duell mit den Ex-Kollegen auf 15 Punkte, traf aber nur zwei von acht Distanzwürfen.

Für Washington bedeutet die Bilanz von 22 Siegen bei nur acht Niederlagen den besten Start der Klubgeschichte nach 30 Partien.

Die Erfolgsgeschichte könnte aber bald ein Ende finden, denn in der Nacht auf Mittwoch müssen die Wizards in Dallas bei Dirk Nowitzki und den Mavericks ran (ab 2.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

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