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Dallas Mavericks Barea
Die Dallas Mavericks stehen auf Rang vier der Western Conference © getty

München und Cleveland - Die Dallas Mavericks lassen den Cleveland Cavaliers keine Chance. Ein Ex-Maverick zweifelt dennoch an der Titeltauglichkeit.

Die Dallas Mavericks haben in der NBA den fünften Sieg in Folge eingefahren.

Bei den Cleveland Cavaliers siegte das Team des deutschen Superstars Dirk Nowitzki mit 109:90 (57:47).

Mit jetzt 25 Siegen und zehn Niederlagen festigten die Mavericks Platz vier in der Western Conference. Ausruhen können sich die Mavericks auf dem Sieg jedoch nicht (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Nowitzki: "Nie zufrieden sein"

"Man darf in dieser Liga nie zufrieden sein, erst recht nicht im Westen. Eine Niederlage kann dich auf Rang fünf oder sechs zurückwerfen. Deshalb müssen wir weiterspielen, arbeiten und hoffentlich weiter so fokussiert bleiben", so Nowitzki.

Bester Werfer für Dallas war Monta Ellis mit 20 Zählern, Dirk Nowitzki verbuchte 15 Punkte und fünf Rebounds (Alles zur NBA auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

Nowitzki nimmt Malone ins Visier

Dem 36-Jährigen fehlen damit nur noch zwölf Punkte, um in der ewigen NBA-Scorerliste zum siebtplatzierten Moses Malone aufzuschließen.

Point Guard Rajon Rondo konnte zwei Tage nach seinem triumphalen Auftritt bei Ex-Klub Boston (29 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists) nicht ganz an seine Gala anknüpfen und brachte es am Ende auf vier Punkte, vier Rebounds und acht Assists.

Irving mit gebrauchtem Tag

Die Cavaliers, die zum vierten Mal in Folge ohne den verletzten LeBron James auskommen mussten, kassierten dagegen die vierte Pleite in den letzten fünf Spielen und bleiben im Osten Fünfter.

In James' Abwesenheit hielt bei den Cavaliers einzig Kevin Love (30 Punkte, 10 Rebounds) dagegen.

Weltmeister Kyrie Irving erlebte dagegen mit sechs Punkten und nur zwei Treffern bei neun Versuchen aus dem Feld einen rabenschwarzen Tag. 

Marion zweifelt an Mavericks

Der Point Guard musste die Partie allerdings auch verletzungsbedingt bereits im dritten Viertel vorzeitig beenden. Er wird den Cavaliers mit Rückenproblemen auch in der Nacht auf Dienstag im Spiel bei den Philadelphia 76ers fehlen.

Ein Wiedersehen gab es derweil mit Ex-Maverick Shawn Marion (13 Punkte, vier Rebounds), der 2011 mit den Texanern NBA-Champion wurde.

Ganz so stark wie damals sieht er Dallas jedoch nicht. "Ich weiß nicht. Sie haben jetzt ein ganz anderes Team. Wir waren damals in der Lage, mit unseren Spielern viele verschiedene Sachen zu probieren. Wir waren sehr vielseitig", so Marion.

Fraglich sei für ihn, ob die Mavericks bei aller Offensivstärke auch verteidigen können: "Sie sind O.k.. Sie Können punkten, aber wir waren jederzeit in der Lage, Körbe zu machen. Es kommt letztlich auf das Spiel in der eigenen Hälfte an."

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