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Detroit Pistons v San Antonio Spurs Brandon Jennigns
Brandon Jennings (r.) traf den Gamewinner gegen die Spurs © Getty Images

München - Pistons-Guard Brandon Jennings gelingt in letzter Sekunde der Treffer zum Sieg, davor unterläuft San Antonio ein übler Fehler.

Die Detroit Pistons haben mit ihrer Siegesserie auch vor dem NBA-Champion San Antonio Spurs nicht halt gemacht.

Detroit feierte beim 105:104-Erfolg den sechsten Sieg in Serie und konnte sich dabei auf die exzellenten Nerven von Brandon Jennings verlassen (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Der Guard klaute San Antonio beim Einwurf in Detroits Spielhälfte den Ball, spurtete mit acht verbleibenden Sekunden über das Feld und schloss 0,1 Sekunden vor dem Ende erfolgreich per Korbleger ab.

Gamewinner-Debüt für Jennings

"Als ich gesehen habe, dass Boris Diaw auf dem Flügel verteidigt, habe ich auf den Dreier verzichtet", erklärte Jennings die Situation zum Sieg.

Für den 25-Jährigen war es der erste Gamewinner mit fünf oder weniger Sekunden verbleibender Spielzeit, nachdem seine neunzehn vorigen Versuche alle ihr Ziel verfehlten.

Jennings beendete die Partie mit 13 Punkten und sieben Assists, die dominierenden Spieler Detroits waren aber die Big Men  (Alles zur NBA auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

Andre Drummond (20 Punkte, 17 Rebounds) und Greg Monroe (17/11) lieferten jeweils ein Double-Double ab und machten den Abgang von Josh Smith ? nach seiner Entlassung zu Houston ? komplett vergessen.

Für Drummond ist klar: Jennings ist ein Allstar in dieser Saison:

Überhaupt, seit Detroit ohne Smith auf dem Parkett steht, läuft es.

Bei seiner Entlassung zwei Tage vor Weihnachten kamen die Pistons auf magere fünf Siege bei bereits 23 Niederlagen.

Ohne den Small Forward folgten sechs Siege in Serie und schon liest sich die Bilanz mit 11-23 schon etwas versöhnlicher.

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Van Gundy sieht Verbesserung

"Wir werden immer besser", freute sich Pistons-Coach Stan van Gundy: "Wir müssen weiter dran bleiben, und mit ein bisschen Glück gewinnen wir dann auch mal so ein Spiel."

Das halbe Dutzend Siege ist seit sechs Jahren der größte Erfolg der Pistons, sieben Partien in Serie gelangen dem Kellerkind der Eastern Conference fast exakt zur gleichen Zeit in der Saison 2008/09 (23. Dezember bis 4. Januar 2009).

Diesen Rekord einzustellen, dürfte aber recht schwer werden, denn in der nächsten Partie heißt der Gegner Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks.

Bei den Spurs sorgte Oldie Tim Duncan mit 15 Punkten und sieben Rebounds für die beste Ausbeute, kassierte aber im dritten Viertel auch ein technisches Foul, nachdem er einen der Schiedsrichter recht barsch für nicht gepfiffenes Foul angegangen war.

Head Coach Gregg Popovich hielt an seiner Taktik fest, in Blöcken zu wechseln, um sein Team frisch zu halten.

Parker mit kurzem Comeback

Tony Parker kehrte nach fünf Spielen Pause zurück, bekam von "Pop" aber nur 13 Minuten Spielzeit.

"Er wollte mehr spielen, aber ich bin da konservativ", erklärte Popovich: "Er hatte immerhin 13 Minuten, das ist nach seiner Verletzung viel. Ich wollte nicht, dass er sich erneut verletzt."

Sieben Spieler punkteten bei den Texanern zweistellig, doch alle Ausgeglichenheit half diesmal nichts.

SPORT1 fasst das zweite NBA-Spiel aus der Nacht zusammen:

• Milwaukee Bucks - Phoenix Suns 96:102

Die Phoenix Suns gaben sich trotz eines verschlafenen ersten Viertels gegen die Milwaukee Bucks keine Blöße und sicherten sich mit dem 102:96 den dritten Sieg in Folge.

Bester Spieler der Suns war Markieff Morris, der 26 Punkte und zehn Rebounds ablieferte, Eric Bledsoe verpasste mit zehn Punkten, zehn Assists sowie sechs Assists das Triple-Double knapp.

"Es war mit Sicherheit nicht unser schönstes Spiel", gab Head Coach Jeff Hornacek zu Protokoll: "In der zweiten Hälfte wurde es mit 59 Punkten besser. Das hat dann schon etwas mehr nach Basketball gesehen."

Auf Seiten der Bucks, die bereits acht ihrer 15 Heimspiele verloren haben, war Brandon Knight mit 26 Punkten der beste Werfer.

Der griechische Youngster Giannis Antetokounmpo sorgte mit 16 Zählern und zwölf Rebounds für ein Double-Double.

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