München - Houstons James Harden spielt mit New York Katz und Maus, Dwight Howard wütet in der Zone. Der freie Fall der Knicks geht weiter.

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Fünf Siege und schon 34 Niederlagen.

Dazu Fans, die sich aus Scham über die Leistung ihres Teams Papiertüten über den Kopf Zehen (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Die New York Knicks haben den freien Fall in der NBA auch gegen die Houston Rockets nicht stoppen können.

Im heimischen Madison Square Garden setzte es für die Knickerbocker die 14. Niederlage in Serie.

Houston setzte sich klar mit 120:96 durch, Superstar James Harden war mit 25 Punkten der Topscorer bei den Texanern. Dwight Howard liefert mit 13 Zählern und zehn Rebounds ein Double-Double ab.

"Wir müssen das große Ganze im Blick haben, ganz egal wie der Gegner heißt", mahnte Harden: "New York hat vielleicht gerade ein paar Probleme, aber für uns zählt nur, dass wir Rockets-Basketball zeigen."

Volle Hütte, keine Leistung

Vor ausverkauftem Haus traten die Knicks nach den Trades von J.R. Smith und Iman Shumpert sowie ohne die verletzten Stars Carmelo Anthony, Amar'e Stoudemire und Andrea Bargnani an und bezahlten vor allem im dritten Viertel (37:27) gehörig Lehrgeld.

Kein Spieler aus New Yorks Starting Five punktete zweistellig, und keiner der ersten Fünf bekam einen Freiwurf zugesprochen - erstmals seit dem 30. Dezember 2003.

"Mental ist die Situation sehr belastend. Wir müssen uns trotzdem weiter wie Profis verhalten und hart arbeiten", erklärte New Yorks Jose Calderon.

Bankspieler glänzen

Head Coach Derek Fisher sah aber zumindest von den Reservespielern halbwegs gute Ansätze.

Rookie Travis Wear brachte es in 26 Minuten auf 21 Zähler, Langston Galloway sorgte für 19 Punkte.

Insgesamt erzielten New Yorks Bankspieler 70 Punkte, die Startformation magere 26.

Die Routiniers bekamen anschließend ihr Fett weg. "Die Spieler, die die zweite Hälfte begonnen haben, kassierten zwölf Punkte in drei Minuten. Sie hatten es nicht verdient, weiter auf dem Feld zu stehen", ärgerte sich Fisher.

Detroit bekam mit einer Entlassung die Wende hin, New York strauchelt weiterhin

Eine Bilanz von 24 Pleiten aus den letzten 25 Spielen ist da keine große Überraschung mehr.

Houston feierte den zweiten Sieg in Serie und bleibt den Dallas Mavericks (26-11) mit nur einem Erfolg weniger auf dem Konto dicht auf den Fersen.

Bei so viel Erfolg bleiben natürlich auch interessante Werbetermine nicht aus ? Harden mit einem Faible für Mode

SPORT1 fasst das zweite NBA-Spiel aus der Nacht zusammen:

• Toronto Raptors - Charlotte Hornets 95:103

Die Charlotte Hornets setzten sich mit 103:95 gegen die Toronto Raptors durch und haben durch den vierten Sieg in Serie wieder Anschluss im Kampf um Platz 8 im Osten  (Alles zur NBA auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

Bester Akteur der Hornets war Kemba Walker mit 29 Punkten , acht Assists und sieben Rebounds. Topscorer war Gerald Henderson mit 31 Zählern.

"Wir verlangen sehr viel von Kemba, aber zum Glück ist er ein sehr ehrgeiziger Spieler und will immer auf dem Feld stehen", so Head Coach Steve Clifford.

Bei Toronto überzeugte lediglich Kyle Lowry mit 24 Punkten, sieben Assists und sieben Rebounds.

Klare Worte fand der Guard aber trotzdem: "Wir waren einfach mies und müssen uns endlich zusammenreißen."

• Portland Trail Blazers - Miami Heat 99:83

Die Portland Trail Blazers setzten sich souverän mit 99:83 gegen Vizemeister Miami Heat durch.

LaMarcus Aldridge sorgte mit 24 Punkten und zwölf Rebounds für ein Double-Double, Superstar Damian Lillard erzielte 16 Punkte.

Nicolas Batum schickte einen Gruß in die Heimat und erklärte sich solidarisch mit den ermordeten Journalisten der Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo".

Bester Werfer der Heat war Dwyane Wade mit 23 Zählern.

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