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Blake Griffin
Die Mavs beziehen eine deutliche Pleite bei den Clippers © getty

München und Los Angeles - Die Dallas Mavericks sehen gegen die Los Angeles Clippers kein Land und setzen die unterirdische Serie gegen die Topteams fort.

Da war sie wieder, die Schwäche gegen die Topteams des Westens.

Beim 100:120 gegen die Los Angeles Clippers haben die Dallas Mavericks bereits die achte Niederlage im neunten Spiel gegen Playoff-Konkurrenten der Western Conference einstecken müssen.

Harris: "Wissen, dass wir besser sind"

Gegen den Rest der Conference gelangen dagegen neun Sieg in neun Spielen.

"Wir haben gezeigt, dass wir gegen die schwächeren Teams gut spielen, aber wir haben noch nicht gezeigt, dass wir die guten Teams wirklich schlagen können", monierte Devin Harris nach der erneuten Demonstration: "Wir wissen, dass wir besser sind. Wir wissen, dass wir besser spielen können. Aber wir tun es einfach nicht."

Rondo von der Rolle

Jedes Viertel für sich genommen ging an die Clippers, zudem zeigte sich Rajon Rondo von seiner schwachen Seite. Nur einer seiner elf Versuche aus dem Feld wollte fallen. Da halfen auch acht Assists wenig.

"Er hatte einen gebrauchten Tag beim Wurf. Das passiert", beschwichtigte Coach Rick Carlisle. Doch seit Rondos Gala-Abend zum Jahresbeginn gegen die Celtics traf der Neuzugang nur sieben seiner 37 Versuche.

Nowitzki mit 25 Punkten

Dirk Nowitzki kam auf gute 25 Punkte, sechs Rebounds und einen Assist. Gegen gut aufgelegte Clippers, bei denen alle fünf Starter zweistellig trafen, reichte das allerdings nicht.

"Wir müssen weiter arbeiten. Wir haben das Talent im Kader. Wir haben genug Willenskraft und das Herz, um es zu schaffen", ist sich Nowitzki dennoch sicher, auch gegen die Großen bestehen zu können: "Wir müssen weiter zusammenhalten, an ein paar Stellschrauben drehen und letztlich einfach besser werden."

Carlisle außer sich

So passte es zum missglückten Auftritt, dass Carlisle im dritten Viertel sein zweites technisches Foul kassierte und seinen Platz an der Seitenlinie räumen musste.

"Ich war offensichtlich mit einigen Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden", sagte der Head Coach nach dem Spiel.

Sorgen um die Playoffs machen sich die Mavericks trotz der zweiten Pleite am Stück und des Abrutschens auf Rang fünf im Westen dennoch nicht.

Kings warten

Dirk Nowitzki relativiert: "Besorgt zu sein wäre zu viel. Wir wissen, dass wir noch nicht in Topform sind. Dieses Spiel hat das wieder gezeigt. Wir haben noch viel zu tun und müssen offensiv und defensiv als Team zusammenspielen."

Die nächste Chance dafür bekommt Dallas in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bei den Sacramento Kings, den derzeit Zwölften der Western Conference.

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