Memphis - Dirk Nowitzki dreht gegen die Memphis Grizzlies in den letzten zwei Minuten auf, Monta Ellis ist Topscorer der Mavs. Memphis bricht auf den letzten Metern ein.

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Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben einen wichtigen Sieg im Kampf mit einem direkten Konkurrenten in der Western Conference eingefahren (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Gegen die Memphis Grizzlies feierten die Texaner einen 103:95-Erfolg und damit den zweiten Sieg in Serie.

Nowitzki zeigte sich dabei in besonders guter Form. Der 36-Jährige erzielte in den letzten zwei Minuten die finalen acht Punkte seiner Mavericks und war mit 21 Punkten zweitbester Scorer.

Zusätzlich griff sich der Power Forward sechs Rebounds.

Starker Schlussspurt der Mavs

Nowitzkis Energieleistung war auch dringend nötig, nachdem Memphis mit noch vier Minuten verbleibender Zeit die Führung inne hatte (91:89) (Alles zur NBA im Free-TV auf SPORT1: Do., 18 Uhr: Inside US Sports).

Anschließend legten die Mavs einen 14:4-Lauf hin und sicherten sich den 29. Saisonsieg (13 Niederlagen).

Ganz zufrieden war Nowitzki aber dennoch nicht. "Ich muss noch effizienter spielen, mich noch besser auf dem Feld positionieren", so Nowitzki.

Auch eine Evakuierung des FedExForums konnte den Würzburger und sein Team nicht aus der Ruhe bringen.

90 Minuten vor Tip-Off schlug ein Metalldetektor in der Halle an und führte am Martin Luther King Tag zu einer kurzzeitigen Räumung der Halle.

Auf ein Wort mit Tony Allen

Mavs-Coach Rick Carlisle setzte sich tiefenentspannt in einen Bus vor dem Forum und hielt einen Plausch mit Memphis' Tony Allen - der nur seinen blauen Bademantel trug.

Auf die Frage, ob ihm Allens Anblick in Erinnerung bleiben würde, antwortete Carlisle: "Hoffentlich nicht."

Topscorer der Mavericks war Monta Ellis mit 25 Punkten, Center Tyson Chandler lieferte mit zehn Punkten und 16 Rebounds ein Double-Double ab.

"Montas Treffer am Ende des dritten Viertels haben Memphis in Bedrängnis gebracht", lobte Carlisle seinen Guard: "Defensiv wie offensiv hat er sehr wichtige Aktionen für uns gehabt."

Ringkampf mit Randolph und Gasol

Auf Seiten der Grizzlies (29-12) war Mike Conley mit 22 Zählern bester Werfer, Zach Randolph sorgte mit 18 Punkten und 15 Rebounds für ein Double-Double.

"Z-Bo", Kollege Marc Gasol und Chandler lieferten sich erbitterte Duelle in der Zone und sorgten für das erwartet physische Duell.

"So ist es immer in Memphis. Ich habe ein paar Kratzer und blaue Flecken", erklärte Chandler: "Mit Zack und Marc ist es immer ein Ringkampf unter dem Korb."

Unter dem Korb schenkten sich die Teams aber nicht viel, und so mussten andere Faktoren entscheiden.

Finger ins Auge bei Parsons

Vor allem von Downtown hatten die Mavericks klar die Nase vorn. Zehn von 25 Distanzwürfen fanden ihr Ziel, bei Memphis waren es lediglich drei von 22.

"Unsere Probleme zu erkennen, ist nicht besonders schwer", so Grizzlies-Coach Dave Joerger: "Der Unterschied waren die Dreier."

Es hätten noch ein paar Dreier der Mavs mehr sein können, wenn nicht Chandler Parsons einen Finger ins Auge bekommen hätte.

Der Small Forward hat anschließend öfter Probleme mit dem Sichtfeld, erklärte aber hinterher, dass es "wohl nur ein kleiner Kratzer ist".

Neben dem Sieg hatte auch der Martin Luther King Day für viele Spieler der Mavs eine große Bedeutung.

Devin Harris via Twitter

Einen Tag vor dem Spiel nutzten die Mavericks-Profis ihre Freizeit für einen Besuch im National Civil Rights Museum.

Rajon Rondo ließ seine Follower via Twitter an der Erfahrung teilhaben.

Von Memphis geht die Reise der Mavericks weiter nach Minneapolis zu den Minnesoat Timberwolves. In der Nacht auf Donnerstag können die Mavs dort den 30. Saisonsieg einfahren.

Für Memphis folgen nach der Heimpleite gegen Dallas drei weitere Heimspiele, das erste gegen das Top-Team der Eastern Conference aus Toronto.

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