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Atlanta und München - Für Atlantas 18. Sieg am Stück muss erst eine Standpauke her. Dennis Schröder entdeckt seine Crunch-Time-Stärke, Portlands All-Star punktet und staunt.

Fast wäre die Serie der Atlanta Hawks gerissen.

Beim 105:99 (50:51) gegen die Portland Trail Blazers musste erst DeMarre Carroll sein Team für den 18. Sieg in Folge wachrütteln.

Der Small Forward, der den Hawks wegen Achillessehnenproblemen fehlte, kam in der Halbzeitpause in die Kabine, um seinen Teamkollegen den Marsch zu blasen.

"Er sagte: 'Wir müssen defensiv besser spielen. Ihr Jungs müsst rausgehen und euch reinhängen.' Das haben wir befolgt, und das hat den Unterschied ausgemacht", sagte Al Horford.

Schröder dreht im Schlussviertel auf

So war es am Ende Dennis Schröder, der im deutschen Duell gegen Chris Kaman zuletzt lachte.

Im Schlussviertel drehte Schröder auf: Sechs Punkte und vier Assists steuerte der Braunschweiger in den letzten zwölf Minuten bei (insgesamt sechs Punkte und sieben Assists) und half so, einen 71:73-Rückstand in einen Sieg zu verwandeln.

Kaman kam als Starting Center der Blazers auf ordentliche acht Punkte und acht Rebounds, musste aber dennoch die siebte Pleite der letzten neun Spiele einstecken.

All-Star Aldridge adelt Atlanta

Da half auch ein LaMarcus Aldridge in Galaform wenig: Mit 37 Punkten war der All-Star Topscorer. Atlantas bester Werfer Paul Millsap kam zwar nur auf 21 Punkte, doch mit insgesamt sechs zweistelligen Scorern fuhren die Hawks schlicht mehr Tiefe auf.

Und das, obwohl sich mit Thabo Sefolosha nach nur zwei Minuten der nächste Starter verletzte. Sein Vertreter Kent Bazermore füllte die Lücke allerdings mehr als ordentlich (zwölf Punkte, fünf Rebounds, drei Assists).

"Sie sind gut. Wir hätten besser spielen können, aber sie sind gut. Defensiv sind sie besser, als viele denken", lobte Aldridge den Auftritt der Hawks.

Teague: "Es wird emotional"

Mit dem 39. Sieg im 47. Spiel hat der Spitzenreiter der Eastern Conference nun die beste Bilanz aller NBA-Teams.

Das geht auch an der Olympiastadt von 1996 nicht spurlos vorbei.  

"Es war schön heute Nacht all die roten Farbtupfer und den Jubel zu sehen. So langsam wird es emotional", freute sich Jeff Teague über die Atmosphäre in der Philips Arena. Am Samstag könnte sie wieder kochen: Dann kommen die Philadelphia 76ers.

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